Gemeinde schaltet sich ein

Telekom rüstet Handy-Netz nach

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Viele Funklöcher prägen das Mobilfunknetz im Gemeindegebiet Weyarn. Zumindest die Telekom will jetzt nachbessern. 

Weyarn – Wer ein Netz sucht, findet oft nur ein Funkloch: Das Gemeindegebiet Weyarn ist durchsetzt von Orten, an denen das Smartphone kaum Empfang hat. Zumindest Telekom-Nutzer dürfen in absehbarer Zeit auf Besserung hoffen: Das Mobilfunkunternehmen will sein Netz im östlichen Gemeindebereich nachrüsten. Bei der Suche nach einem Standort für eine neue Sendeanlage wird sich die Gemeinde einschalten – so beschloss es der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Wo genau der von der Telekom vorgegebene Suchkreis liegt, will Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) nicht verraten. Östliches Gemeindegebiet im Bereich der Autobahn, so lautet die vage Einordnung. Gemäß dem Mobilfunkpakt Bayern bot die Telekom der Gemeinde an, sich an der Standortsuche zu beteiligen. „Die Gemeinde wird diese Möglichkeit nutzen“, sagt Wöhr, „so wie wir es auch schon in der Vergangenheit praktiziert haben.“

Das Ziel ist klar: „Wir haben es bisher immer geschafft, gesundheitlich möglichst unbedenkliche Sende-Standorte zu finden“, sagt Wöhr. Als Richtschnur dienen dem Rathaus die strengen „Salzburger Vorsorgewerte“, die weit über die in Deutschland gültigen Abstandsregeln hinausgehen. Um die Strahlenbelastung von Standort-Varianten testen zu lassen, ist der Gemeinderat auch wieder bereit, spezielle Gutachten zu bezahlen. Laut Wöhr ist dafür mit Kosten von einigen tausend Euro zu rechnen.

Wichtig für die Telekom ist die technische Machbarkeit des Standorts und die Bereitschaft des Grundstück-Eigentümers, die Fläche zu verpachten. Die Gemeinde will dafür sorgen, dass sich die gesundheitliche Belastung für Wohnbereiche in Grenzen hält. 

Rubriklistenbild: © dpa

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