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Steht bald in Weyarn: Autohaus Kathan in Miesbach.

Umzugspläne kommen voran

Kathan-Baupläne in Weyarn: Gemeinderat stimmt zu

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Eigentlich kann Rainer Kathan schon so gut wie anfangen: Der Weyarner Gemeinderat hatte keine Einwände zu seinen Plänen fürs neue Autohaus. Auch eine kleine Schreinerei kommt gut an.

Weyarn – Mit zwei Bebauungsplänen hat sich der Weyarner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Zum einen ging es um die vierte Änderung des Bebauungsplans Erlacher Weg – Nord. Anlass ist das Bauvorhaben von Rainer Kathan, der sein Autohaus von Miesbach ins Weyarner Gewerbegebiet verlegt. Laut Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) sind zwei Gebäude geplant. Im größeren – das gemäß dem Baufenster maximal 94 mal 22 Meter groß werden darf – sollen Werkstatt, Ausstellungsfläche und Verkaufsraum unterkommen. Im kleineren, das maximal 29 mal 14 Meter umfassen darf, soll ein Reifenlager Platz finden. Im Gegensatz zum benachbarten Fritzmeier-Gebäude „ist das eher ein Spielzeug“, meinte Wöhr mit Blick auf die Ausmaße.

Der Gemeinderat stimmte der Änderung geschlossen zu beziehungsweise genehmigte den Planentwurf – unter der Voraussetzung, dass gewisse vertragliche Vereinbarungen etwa bezüglich der Erschließung erfolgen.

Außerdem stellte das Gremium einstimmig den Bebauungsplan Großseeham – Kapellenweg auf beziehungsweise genehmigte auch hier den entsprechenden Planentwurf. Konkret geht es um ein neues Baurecht für eine kleine Schreinerei. Das Wohnhaus nebenan wurde bereits abgerissen und soll durch ein neues ersetzt werden.

In derselben Sitzung genehmigte der Gemeinderat einmütig die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans. Neben dem Kathan-Bau und dem Schreinerei-Neubau gab es zwei weitere Änderungsbereiche: Betroffen sind Fentbach-Süd, wo es laut Wöhr verschiedene Bauwünsche von privater Seite gibt, und ein Bereich in Kleinpienzenau, wo ein Wohnhaus geplant ist. Gemäß bodenpolitischer Grundsätze möchte sich die Gemeinde hier Grund für ein Einheimischenprogramm sichern.

mar

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