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Die schöne Aussicht vom Weyarner Lindl lockt auch an Silvester mit Weitblick ins Umland. Die Feiernden hinterlassen aber regelmäßig viel zu viel Müll. 

Zu teuer

Lasershow zu Silvester? Für Weyarn keine Option

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Kein Feuerwerk mehr zu Silvester? In Weyarn stand jetzt eine Lasershow zur Debatte - und fiel durch.

Weyarn – Für ein Bergsteigerdorf wie Kreuth passend, für eine Gemeinde wie Weyarn zu teuer – so lautete das Resümee der Weyarner Gemeinderäte bezüglich einer von der Kommune bezahlten Lasershow zu Silvester. Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) hatte eine Anfrage erreicht, ob die Gemeinde zum nächsten Jahreswechsel eine Feier ausrichten könnte – vor allem mit dem Ziel, Feuerwerksmüll zu verhindern.

Ein Problemfall ist dabei der Aussichtsberg, stellte Wöhr fest. Es bleibe dort zwar nicht mehr so viel Müll liegen wie bisweilen in früheren Jahren. „Aber es ist immer noch zu viel.“ Der Lindlverein appelliere an die Vernunft der Feiernden, den Aussichtsberg sauber zu halten, aber verbieten könne man die privaten Feuerwerke nicht.

Silvester in Tegernsee: Die Bilanz nach dem Appell auf Feuerwerks-Verzicht.

Lasershow: Privates Feuerwerk hat gefühlt abgenommen

In Kreuth habe er sich nach den Kosten für die Lasershow erkundigt, so Wöhr. Die lägen bei brutto rund 8500 Euro. Die private Knallerei habe dort gefühlt abgenommen, belegen lässt sich das kaum.

Der Finanzausschuss habe sich dagegen ausgesprochen, teilte Wöhr mit. Weyarn sei durch seine vielen Ortschaften geprägt, da mache eine zentrale Lasershow keinen Sinn. Ernst Weidl (UWG) regte an, dass sich die Bewohner in den Ortschaften organisieren, damit weniger geschossen wird – wie es in Holzolling etwa die Burschen machen. 

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