Bürgermeister Leonhard Wöhr (r.) und die beiden neuen Jugendbeauftragten der Gemeinde Weyarn, Patricia Kulla-Grabmaier und Mattias Fackler.
+
Die neuen Jugendbeauftragten der Gemeinde Weyarn, Patricia Kulla-Grabmaier und Mattias Fackler (l.) mit Bürgermeister Leonhard Wöhr.

Neues Duo stellt sich vor

Neue Jugendbeauftragte in Weyarn: Doppelspitze will breites Angebot

  • Christine Merk
    vonChristine Merk
    schließen

Lange war der Posten des Jugendbeauftragten vakant - jetzt teilt sich ein Duo die Aufgabe. Die beiden haben einiges vor, damit mehr geboten ist im Ort.

Weyarn – Die Gemeinde Weyarn hat nach langer Suche den Posten des Jugendbeauftragten neu besetzt. Eine „Doppelspitze“, wird die Aufgabe übernehmen: Patricia Kulla-Grabmaier und Matthias Fackler. Im Gemeinderat stellten sich die beiden nun vor und wurden einstimmig bestätigt.

Kulla-Grabmaier ist in Weyarn aufgewachsen, zog während ihres Studiums fort, ist nun seit sieben Jahren wieder am Ort und hat mittlerweile drei Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren. „Wir haben jetzt hier in Weyarn den Jugendcontainer, und das ist auf alle Fälle eine tolle Sache“, erklärte sie den Gemeinderäten. „Ich möchte aber gerne ein breiteres Angebot schaffen, das auch die jungen Leute erreicht, die mit dem Container nicht so viel anfangen können.“

Neue Jugendbeauftragte haben erste Projekte und Aktionen in Planung

Weitere Freizeitmöglichkeiten für die jungen Bürger Weyarns sind auch das Ziel von Fackler. Er sei im Zuge der ersten Neueinzüge am Klosteranger nach Weyarn gekommen, erklärte er. In seiner Heimatgemeinde Vaterstetten habe er sich bereits in der Jugendarbeit engagiert, damals selbst noch als Jugendlicher und unter der Leitung der Kirche. Jetzt habe er selbst zwei Kinder und wünsche sich auch für diese mal ein solches Angebot, wie er es erlebt habe. Die beiden haben sich bereits untereinander ausgetauscht, sagte sie auf Nachfrage, und wollen bald einen Plan erstellen, welche Angebote und Aktionen sie sich vorstellen.

Betty Mehrer (SPD) legte den neuen Beauftragten die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Jugend ans Herz. Angelika Viellechner (FWG) bat sie, aus der Jugend Leute nachzuziehen, die später mal für eine Nachfolge in Frage kommen könnten. Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) zeigte sich sehr erfreut, dass zwei Ehrenamtliche die Aufgabe des Jugendbeauftragten übernehmen. „Auf zwei Schultern trägt es sich vielleicht einfacher als auf einer“, sagte er. „Ich denke, das ist eine nachhaltige Lösung.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Emotionaler Abschied von zwei langjährigen Seelsorgern
Emotionaler Abschied von zwei langjährigen Seelsorgern
Landwirt (67) unter herabstürzender Maissilage verschüttet
Landwirt (67) unter herabstürzender Maissilage verschüttet
Nach Unfall: Gesperrte Auffahrt, Riesenumwege und Stau
Nach Unfall: Gesperrte Auffahrt, Riesenumwege und Stau

Kommentare