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Vor allem bei Einheimischen war das Gasthaus Steiniger sehr beliebt. Seit einigen Jahren aber beschränken sich die Aktivitäten auf ein Minimum, lediglich die Schützen und ein paar Vereine treffen sich dort. 

Umbau in Gaststätte in Kleinpienzenau 

Neues Leben im alten Steininger?

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Kleinpienzenauer Gaststätte soll umgebaut und erweitert werden – Eine gute Sache- findet der Weyarner Gemeinderat.  

Kleinpienzenau – Einst war der Steininger Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Kleinpienzenau – inzwischen ist die Gaststätte mehr oder weniger stillgelegt. Das soll sich nun ändern: In seiner jüngsten Sitzung befüwortete der Weyarner Gemeinrat einstimmig einen Antrag auf Umbau und Erweiterung des Gasthaus Steininger.

Bereits seit einigen Jahren beschränken sich die Aktivitäten im Steininger auf ein Minimum. Lediglich die Schützen und einige Vereine, beispielsweise die Trachtler, nutzen die Räumlichkeiten für Veranstaltungen wie etwa den Jahrtag. Ansonsten bleiben die Türen geschlossen – auch weil es keinen Wirt mehr gibt. Darunter leiden vor allem die Einheimischen, bei denen das Gasthaus immer sehr beliebt war.

Jetzt scheint sich etwas zu tun. In seiner Sitzung flatterte dem Weyarner Gemeinderat ein Antrag von Karl Steininger sen. auf den Tisch. Selbiger erweckt den Eindruck, dass der Eigentümer der Gaststätte wieder Leben einhauchen möchte. Offenbar, so Bürgermeister Leonhard Wöhr, habe sich ein neuer Pächter gefunden. Geplant sind demnach diverse Umbauarbeiten, zudem soll der bisherige Kuhstall zum Saal umfunktioniert werden. Äußerlich, das ließ Wöhr während der Sitzung verlauten, ändere sich kaum etwas.

Zum genauen Umfang des Vorhabens wollte sich der Antragsteller auf Nachfrage unserer Zeitung noch nicht äußern. Es sei auch aufgrund der zahlreichen Bauvorschriften derzeit noch vieles in der Schwebe. „Ich hoffe, dass das bis Ende des Jahres geklärt ist“, sagt Steininger. Auch was die Optik angeht, besteht bis dahin Handlungsbedarf. „Da sind zwei Fenster in eigenwilliger Form geplant“, erzählt Wöhr auf Nachfrage. „Da sieht der Kreisbaumeister noch eine Optimierungsmöglichkeit.“

Die Räte und der Bürgermeister stehen Steiningers Vorhaben positiv gegenüber: „Das wäre eine gute Sache, wenn die Wirtschaft wiederbelebt würde. Das ist für Pienzenau eine wichtige Infrastruktur.“ Eines ist jedoch klar: Es besteht Investitionsbedarf.

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