+
Der Pfarrhof wird bald einem Rohbau gleichen. 

Leute aus Pfarrei packen mit an

Pfarrhofsanierung hat begonnen

  • schließen

Die langersehnte Sanierung des Weyarner Pfarrhofes hat begonnen. Auch Leute aus der Pfarrei packen mit an.

Weyarn – Lange hing das Projekt in der Warteschleife: Jetzt hat die Sanierung des Weyarner Pfarrhofs begonnen, wie Bettina Göbner, Pressesprecherin im Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising bestätigt. „Die gute Nachricht ist: Es läuft alles nach Plan“, sagt sie. Die Kosten liegen bei drei Millionen Euro.

Wie berichtet, steht der marode Pfarrhof seit längerer Zeit leer. Die Sanierung verzögerte sich immer wieder, zuletzt um ein Jahr. Dabei könnte die Pfarrei die Räume dringend brauchen. Die Pfarrbüros sind in Räumen des Deutschen Ordens ausgelagert. Ein eigener Veranstaltungssaal fehlt, genau wie Gruppenräume.

Im neuen Pfarrhof soll ein Pfarrsaal, nebst Foyer, Küche und behindertengerechter und öffentlicher Toilette unterkommen. Im Obergeschoss finden Büros, Gruppen- und Besprechungszimmern Platz. Neue Fenster rund Türen werden eingebaut – nach historischem Vorbild.

Deshalb „nähert sich das Gebäude von außen her dem Zustand eines Rohbaus an“, sagt Göbner. Im Moment laufen die groben Abbrucharbeiten, die einige Wochen andauern. Auf der Baustelle packen laut Göbner auch Leute aus der Pfarrei an. Bekanntlich muss diese 65 000 Euro an Hand- und Spanndiensten leisten. 95 Prozent der Gesamtkosten übernimmt das Ordinariat, den Rest sollen Spenden auffüllen. Eventuell kann der Pfarrverband im Sommer 2018 in das Gebäude einziehen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Vor Zapfsäulen: Auto geht in Flammen auf
Die Situation war brandgefährlich: An der Autobahn-Raststätte Holzkirchen-Süd an der A8 Richtung Salzburg ist am Freitag gegen 18 Uhr ein Auto in Flammen aufgegangen – …
Vor Zapfsäulen: Auto geht in Flammen auf
„Die Stimmung ist aggressiver geworden“
Wahlplakate werden abgerissen, beschmiert und besprüht: Auch in Holzkirchen hat eine Unsitte traurige Ausmaße angenommen.  
„Die Stimmung ist aggressiver geworden“
Endlich wieder freie Fahrt ins Gewerbegebiet
144 Tage war die Brücke am HEP-Kreisel wegen Bauarbeiten gesperrt. Zahlreiche Anwohner auf den Ausweichrouten litten. Am Freitag wurde sie wieder freigegeben.
Endlich wieder freie Fahrt ins Gewerbegebiet
Warum Valley heimliche Kulturmetropole ist
Die kleine Gemeinde Valley ist die heimliche Kulturmetropole im Landkreis: Hier leben, arbeiten und wirken viele Künstler. Jetzt zeigen sie ihre Werke - bei den …
Warum Valley heimliche Kulturmetropole ist

Kommentare