Nach Skandal-Verleihung: Musikpreis Echo wird abgeschafft

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„Das ist eine ganz große Irreführung“

Autofahrer ärgern sich: An dieser Tankstelle kostet der Diesel mehr als angezeigt

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Zwei verschiedene Preise für einen Liter Diesel haben an dieser Aral-Tankstelle für Unmut gesorgt. Doch den Ärger über den Preis überwiegt der Ärger über das Personal.

Weyarn – Preis-Wirrwarr an der Aral-Tankstelle in Weyarn: Zwei unterschiedliche Preise für einen Liter Diesel haben am Dienstagabend für mächtig Unmut bei Kunden gesorgt. Beworben wurde dieser am beleuchteten Preismasten an der Zufahrt mit 1,19 Euro. Abgerechnet wurde jedoch 1,25 Euro pro Liter.

Matthias Kahl aus Hausham hat den teureren Preis an der Zapfsäule, wo er korrekt angezeigt wurde, noch rechtzeitig bemerkt. Er entschied sich dennoch dafür, voll zu tanken. „Ich wollte nach Hause“, sagt Kahl. Anders erging es einem Schlierseer, der anonym bleiben möchte, an der Säule gegenüber. Er bemerkte die Preissteigerung nach eigenen Angaben erst, als er schon vollgetankt hatte. „Ich schaue nie auf die Zapfsäule. Das ist eine ganz große Irreführung“, moniert der Schlierseer.

Um rechtliche Schritte gehe es den beiden nun auch gar nicht, sagten sie. Sie ärgern sich über die Reaktion des Personals, als man es auf den Unterschied hingewiesen habe. Laut Kahl hätten die Mitarbeiter „pampig“ reagiert und die Kunden nur darauf hingewiesen, dass die Firmenzentrale in Bochum zuständig sei. Vor Ort würde man nichts tun können. Ein Unding, wie Kahl findet: „Es geht nicht, dass sich Mitarbeiter hinter dem blauen Zeichen verstecken.“

Wie Pächter Torsten Thomas auf Anfrage erklärt, habe man tatsächlich keine andere Option gehabt. „An den beiden Kassen standen jeweils sechs Leute an“, sagt er. Zeit, um Hinweise an die Säulen zu hängen, habe man nicht gehabt. Die unwirsche Reaktion leugnet Thomas nicht. Nur: „Wie man in den Wald hinein ruft, kommt es wieder raus.“

Doch warum wurden zwei verschiedene Preise angezeigt? „Der Preismast ist defekt und ist bei einer Änderung stehen geblieben“, erklärt Mitarbeiter Adolf Gerhardt. Auch händisch habe man die Preise nicht anpassen können. Bis Mittwochabend sollte der Fehler behoben sein. In der Zwischenzeit weisen Schilder an den Zapfsäulen auf die Preisdifferenzen hin. Grundsätzlich gelte aber, so Gerhardt: „Der Preis an der Zapfsäule ist maßgebend.“

fp

Rubriklistenbild: © dpa / Daniel Karmann

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