Strafverfahren nach Unfall auf der A 8 bei Weyarn

Rabiater Fahrer provoziert Auffahrunfall

Ein rabiater Kufsteiner hat am Freitag auf der Autobahn A8  Richtung München bei Weyarn einen Unfall provoziert. Danach wollte er die Schuld auf den Unfallgegner schieben - doch daraus wurde nichts, berichtet die Polizei.

Weyarn - Das berichtet die Autobahnpolizei Holzkirchen über den Unfall bei Weyarn: 

„Am Freitag gegen 13.05 Uhr kam es zwischen Irschenberg und Weyarn kurz nach dem Parkplatz Seehamer See in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall, nachdem zwei Fahrzeugführer offensichtlich mit der jeweiligen Fahrweise des anderen nicht zufrieden waren.

Ein 34-jähriger aus dem Ravensburger Raum wurde von einem 51-jährigen Kufsteiner zunächst von hinten per Handzeichen aufgefordert, den linken Fahrstreifen zu räumen. Als er mit seinem Volvo schließlich bis ganz auf den rechten Fahrstreifen wechselte, setzte sich der Kufsteiner mit seinem Audi vor ihn und bremste scharf ab, so dass der Ravensburger einen Unfall nicht mehr verhindern konnte und auf den Kufsteiner auffuhr. Es entstand Sachschaden von circa 1000 Euro.

Als die Polizei zur Unfallaufnahme kam, behauptete der Kufsteiner, dass ihm sein Unfallgegner „einfach so“ aufgefahren wäre. Pech für den Kufsteiner war jedoch, dass ein privat in der Nähe fahrender Polizeibeamter aus Roth die Vorgänge beobachtet hatte und damit den Sachverhalt aufklären konnte.

Den Kufsteiner erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und anderer Delikte. Damit muss er auch mit einem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen.“

ag

Rubriklistenbild: © Thomas Plettenberg

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