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Ausgefallen gestaltete Schrott-Autos haben gestern in Weyarn Halt gemacht. Was der Fahrer des Zebra-Volvos mit dem Kinderrad auf dem Dach will, bleibt wohl sein Geheimnis.
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Ausgefallen gestaltete Schrott-Autos haben gestern in Weyarn Halt gemacht. Was der Fahrer des Zebra-Volvos mit dem Kinderrad auf dem Dach will, bleibt wohl sein Geheimnis.
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Zwei weitere Teilnehmer der Rostlauben-Rallye.

Roadtrip durch Europa

Rostlauben machen Halt in Weyarn: Das steckt hinter dem „Carbage run“

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Die Teilnehmer einer Rallye haben in Weyarn ihre gestylten Schrott-Autos aufgetankt. Doch die Rostlauben haben noch einen weiten Weg vor sich.

Weyarn – Röhrende Motoren und ausgefallene Lackierungen: Damit haben die Autos auf sich aufmerksam gemacht, die am Montag an der Aral-Tankstelle in Weyarn einen kleinen Zwischenstopp eingelegt haben. Der ein oder andere dürfte beim Tanken einen verwunderten Blick auf die in die Jahre gekommenen Schlitten im Zebra- oder Taxi-Design und mit niederländischem Kennzeichen geworfen haben. Sie nehmen an einer Rallye der etwas anderen Art teil: dem „Carbage run“, ein Roadtrip für Rostlauben.

Seinen Ursprung hat der „Carbage run“ in den Niederlanden. Der Name setzt sich aus den englischen Begriffen „Car“ für Auto und „Garbage“ für Schrott zusammen. Eine treffende Beschreibung. Denn teilnehmen dürfen nur Autos, die nicht mehr als 500 Euro kosten und mindestens 15 Jahre alt sind. In den Niederlanden starten bei der größten Rallye jährlich mittlerweile rund 600 Autos mit etwa 1800 Teilnehmern. Auch in Deutschland gibt es erste Ableger. Vorigen August nahmen 190 Teams gegen Startgebühr an einer Rallye teil.

Die gestylten Rostlauben, die gestern in Weyarn Halt gemacht haben, nehmen Kurs auf Osteuropa. Von München aus geht es über Slowenien, Serbien und Rumänien in die Slowakei – verdatterte Blicke garantiert.

fp

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