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Schmierfinken an der Staatsstraße: Polizei ermittelt

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Treibgas kommt aus Spraydose
In Weyarn ist eine Stützmauer an der Staatsstraße beschmiert worden - schon wieder (Symbolbild) © IMAGO / blickwinkel

Schon wieder haben Schmierfinken an einer Stützmauer an der Staatsstraße in Weyarn zugeschlagen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und sucht Zeugen.

Weyarn – Es dauerte nur ein paar Wochen – dann waren sie wieder da, die „Botschaften“, die dem Lager von Querdenkern und Corona-Maßnahmenskeptikern zugeordnet werden können: An der Stützmauer bei Stürzlham an der Staatsstraße 2073 zwischen Weyarn und Miesbach sind Ende des Jahres erneut Schmierereien aufgetaucht.

Die Straßenmeisterei hat die „Botschaften“ zwischenzeitlich unkenntlich gemacht. Die Polizeiinspektion Holzkirchen ermittelt wegen Sachbeschädigung. Der Schaden dürfte im vierstelligen Bereich liegen, erklärt die Polizei auf Nachfrage.

Wie die Dienststelle berichtet, gebe es bislang noch keine heiße Spur zu Täter, Täterin oder Tätern. Die Polizei geht von einer Aktion nachts im Schutz der Dunkelheit aus. Mögliche Zeugen, die Angaben zur Sache machen können, werden gebeten, sich unter 0 80 24 / 9 07 40 zu melden.

Für Weyarns Bürgermeister Leonhard Wöhr gehen die Schmierereien auf Kosten der Allgemeinheit gar nicht, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung klarmacht. „Wenn jemand seine Meinung kundtut, ist das das eine. Aber wenn jemand Straftaten begeht, wie gemeinschädliche Sachbeschädigung – das geht nicht. Ganz egal von wem.“  

ag

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