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Die Montessori-Schule in Hausham besuchen auch drei Weyarner Kinder. Die Gemeinde unterstützt das finanziell nicht.

Gemeinderat 

Schulverein geht leer aus

Die Gemeinde Weyarn übernimmt keine Gastschulbeiträge für die Montessori-Schule in Hausham. Einen entsprechenden Antrag lehnte der Gemeinderat ab. Die Gründe.

Weyarn – Kinder aus elf Gemeinden besuchen die Montessori-Schule in Hausham, drei kommen aus der Gemeinde Weyarn. Ein Antrag auf „Gewährung von Gastschulbeiträgen“ lag daher dem Weyarner Gemeinderat in der jüngsten Sitzung vor. Nicht von der Schule selbst, sondern vom Maria-Montessori-Schulverein Miesbach. Das Gremium lehnte Zahlungen aber ab.

Die Entscheidung machten sich die Gemeinderäte nicht leicht. Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) hatte zuvor erklärt, dass tatsächlich jede Gemeinde das anders handhabe. Eine einheitliche Haltung gebe es momentan nicht, weshalb das Thema bei einer Bürgermeister-Dienstbesprechung auf den Tisch kommen soll. Auf Nachfrage von Wöhr wollten die Weyarner Mandatsträger das Ergebnis dieses Treffens aber nicht abwarten.

Klaus Pelikan (CSU) verteidigte in der anschließenden Diskussion das öffentliche Schulsystem, das in seinen Augen „in Ordnung“ sei. „Wer seine Kinder auf eine Privatschule schicken will, muss dafür selbst zahlen“, sagte er.

Betty Mehrer (SPD) wandte allerdings ein: „Es gibt schon Kinder, die dort so gefördert werden, wie das an anderen Schulen nicht möglich ist.“ Mehrer erinnerte daran, dass nicht die Schule den Antrag gestellt habe, sondern der Schulverein. Man solle doch im Einzelfall über den Gastschulbeitrag entscheiden, schlug sie vor. Auch Angelika Viellechner (FWG) warb um Verständnis für Eltern, deren Kinder an öffentlichen Schulen Schwierigkeiten hätten und die dann nach einer besser geeigneten suchten. Eine Abwägung im Einzelfall fand auch sie die beste Lösung.

Ernst Weidl (UWG) sprach schließlich an, was offensichtlich mehrere Gemeinderäte befürchteten: Es gebe mehrere private Schulen im Landkreis, erinnerte er. „Wir bekommen ein Riesenproblem, wenn wir als Gemeinde entscheiden sollen, welche davon wir unterstützen.“ Sollte ein Kind wirklich an eine andere Schule müssen und dessen Eltern seien finanziell nicht so gut gestellt, könnten sich diese immer an die Gemeinde wenden. „Sie werden nicht auf taube Ohren stoßen.“

cmh

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