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Völlig zerstört ist das Auto, das aus bislang ungeklärter Ursache auf der A8 zwischen Irschenberg und Weyarn in den Wald gerast ist. Einer der Insassen kam dabei ums Leben.

Münchner (74) stirbt

Tödlicher Unfall auf A8: Auto rast in Wald

Weyarn - Verkehrschaos auf der A8 in Richtung München: Als wäre der lange Stau nicht genug gewesen, hat sich am Sonntagnachmittag noch ein schwerer Unfall ereignet. Eine Person ist ums Leben gekommen.

Das Ausmaß des Unfalls zeigte sich den Rettungskräften erst auf den zweiten Blick. „Von der Fahrbahn aus hat man fast nichts gesehen“, berichtet Irschenbergs Feuerwehrkommandant Tom Niggl. Zehn Meter die Böschung hinab wurde klar, wie schlimm der Aufprall gewesen sein muss. Auf dem Dach und fast völlig zerstört lag der schwarze BMW im Gestrüpp. „Der hat eine richtige Schneise in den Wald geschlagen“, sagt Kreisbrandrat Toni Riblinger. Die Folgen sind tragisch: Der Fahrer, ein 74-jähriger Münchner, starb noch an der Unfallstelle, seine 70-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt.

Das Unglück passierte am frühen Sonntagnachmittag. Der Münchner war laut Autobahnpolizei mit 80 Stundenkilometern auf dem rechten Fahrstreifen der A8 in Richtung München unterwegs, als er gegen 14.30 Uhr nach dem Parkplatz Seehamer See plötzlich scharf nach rechts lenkte und dadurch von der Fahrbahn abkam. Das Auto wurde durch das Absenkungsbauteil der Leitplanke in die Luft katapultiert und flog in den Wald, wo es auf dem Dach liegen blieb.

Um an das Wrack heranzukommen, mussten sich die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Irschenberg und Weyarn mit Motorsägen einen Weg bahnen. Dann schnitten sie die Türen auf und befreiten die Insassen. Sofort kümmerten sich Rettungsdienst und Notarzt um den 74-Jährigen und seine Frau. Doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau ins Krankenhaus.

Während der Bergung war die A8 kurzzeitig voll gesperrt, später wurden die linke und mittlere Spur freigegeben. Das Wrack blieb bis zur Unfallanalyse durch einen Gutachter in der Böschung liegen und wurde später mit einem Spezialkran abgeschleppt. Ein langer Stau auf der ohnehin überlasteten A 8 war die Folge.

Die schrecklichen Bilder von der Unfallstelle

Schreckliche Bilder vom tödlichen Unfall auf der A8

sg

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