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Versuchte Tötung an A8: Auseinandersetzung zwischen Lkw-Fahrern eskaliert - Kripo sucht Zeugen

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Von: Katrin Hager

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Lkw parken an der Autobahn A8 auf dem Parkplatz auf Höhe Seehamer See.
Nahe dem Parkplatz Seehamer See an der Autobahn A8 (Archivbild) kam es am Samstag zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung unter zwei Berufskraftfahrern. Die Kripo sucht Zeugen. © Thomas Plettenberg

Die Ermittlungen wegen versuchter Tötung und gefährlicher Körperverletzung bei der gewalttätigen Auseinandersetzung zweier Lkw-Fahrern an der A8 am Seehamer See dauern an.

Weyarn – Wie kam es am Samstag zu der gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Lkw-Fahrern auf der A 8 bei Weyarn, und wer hat was genau getan? Das versuchen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zu rekonstruieren. Nun sucht die Polizei zur Klärung der Tatumstände Zeugen.

Wie berichtet, sitzen zwei Berufskraftfahrer – ein 50-Jähriger aus der Ukraine und ein 33-Jähriger aus Weißrussland – in Untersuchungshaft, nachdem sie am Samstag nahe dem Parkplatz Seehamer See (Gemeinde Weyarn) aufeinander losgegangen waren. Die Polizei ermittelt gegen den Älteren wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gegen den Jüngeren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach versuchter Tötung an A8: Campingplatz-Gäste wurden befragt

Zur Klärung der Tatumstände haben die Beamten der zuständigen Kriminalpolizeistation Miesbach am Dienstag Gäste des Campingplatzes am Seehamer See in Großseeham befragt, teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Der Campingplatz befindet sich in unmittelbarer Tatortnähe.

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Die Ermittler bitten mögliche Zeugen, die noch nicht befragt wurden, sich zu melden: Wer konnte zur Tatzeit am Samstag um 16.50 Uhr oder in der Zeit davor die tätliche Auseinandersetzung oder einen möglichen vorhergehenden lautstarken Streit zwischen Personen an der Hauptstraße in Großseeham wahrnehmen? Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen? Zeugen werden gebeten, sich unter 0 80 25 / 299 299 bei der Kriminalpolizei in Miesbach zu melden.

Dass der Vorfall nicht schlimmer endete, ist vermutlich nur dem Eintreffen der Polizei zu verdanken. Die Beamten sahen noch, wie beide Männer im Straßengraben rangen und der 50-Jährige den Jüngeren heftig würgte. Zuvor soll der 33-Jährige seinem Kontrahenten mit einem Schlag gegen den Halsbereich eine erhebliche Verletzung am Kehlkopf zugefügt haben. ag

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