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Liegt in Trümmern: Der Heustadel bei Thalham.

Besitzerin (72) fassungslos

Unbekannte schlagen Heustadel kurz und klein

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Als Elisabeth Rösch am Donnerstag sah, was mit ihrem Heustadel passiert ist, wäre ihr beinahe das Herz stehen geblieben. Wände sind fast komplett herausgerissen - und Schlimmeres.

Thalham Wer hinter der Zerstörung steckt, ist noch unklar. Der Heustadel steht nahe des Weyarner Ortsteils Thalham im Bereich zwischen Pinzenau und Neuhaus. Vor etwa 60 Jahren wurde er auf einer Weide erreichtet. Mittlerweile ist der Stadel in die Jahre gekommen, seit vielen Jahren steht er leer. Vor rund drei Woche war Röschs Sohn das letzte Mal vor Ort. Damals war noch alles in bester Ordnung. „Am Donnerstag hat mir dann aber ein Nachbar gesagt, dass ich unbedingt zum rauffahren soll“, sagt Rösch. Als sie ankam, sah sie, dass von dem Stadel nur noch wenig übrig ist und überall Holz verstreut liegt. Ihre Reaktion? „Ich war schockiert, ich kann gar nicht sagen wie sehr.“

Die 72-Jährige kann nicht sagen, wann die Tat passiert ist. Ebenso rätselt sie, wer dahinter steckt. Ihre Vermutung: „Es könnten Jugendliche gewesen sein.“ Sie hätten möglicherweise gesehen, dass einige Bretter morsch, „und dann haben sie sie umgestoßen“. Möglicherweise sei die Tat in der Freinacht passiert.

Rösch dachte zunächst nach, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Dann entschloss sie sich aber doch, den Vorfall bei der Polizei zu melden: „Wer das gemacht hat, soll sich angesprochen fühlen. Ihm soll bewusst werden, dass er Scheiße gebaut hat. So geht’s einfach nicht.“

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