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Keine zehn Zentimeter misst das Pfefferspray. 

Strafe: 4000 Euro

Autokauf endet wegen Pfefferspray auf der Dienststelle

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Kleine Dose, große Strafe: Weil ein Italiener auf der A8 bei Weyarn ein verbotenes Pfefferspray dabei hatte, musste er 4000 Euro zahlen.

Weyarn – Hatte er womöglich Angst, ausgeraubt zu werden? Ein Italiener wollte am Donnerstag in Deutschland ein Auto kaufen, doch teuer wurde es schon vor dem Zielort: Weil er unerlaubter Weise Pfefferspray dabei hatte, musste er wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz 4000 Euro als Sicherheitsleistung für ein anstehendes Strafverfahren bezahlen.

Laut Bericht der Bundespolizei kontrollierten Schleierfahnder den 32-Jährigen aus Mailand am Donnerstag auf dem Parkplatz Seehamer See an der A 8 bei Weyarn. Dort fiel den Ermittlern gleich das keine zehn Zentimeter große Pfefferspray ins Auge. Dieses hatte weder ein amtliches Prüfsiegel, noch war der Einsatz ausschließlich gegen Tiere beschränkt. Da er das in Deutschland nicht zugelassene Pfefferspray zugriffsbereit mitführte, verstieß er eindeutig gegen das Waffengesetz.

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Die Schleierfahnder nahmen den Mann vorläufig fest und überstellten ihn an die Bundespolizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München durfte der Italiener nach dem Zahlen der Sicherheitsleistung in Höhe von 4000 Euro, die er in Bar bezahlte. die Dienststelle wieder verlassen.

Um den Betrag erleichtert und mit einer Strafanzeige im Gepäck setzte der 32-Jährige seine Reise fort. Ob er noch ausreichend Bargeld für den geplanten Autokauf dabei hatte, ist der Polizei nicht bekannt.  

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