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Wettbewerb bringt 2000 Euro Preisgeld

Weyarn ist eine„kernige“ Gemeinde

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99 Gemeinden aus ganz Deutschland bewarben sich, Weyarn holte einen der zehn Preise: Am Dienstag wurden die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs „Kerniges Dorf!“ bekannt gegeben.  

Weyarn – Sind wir auf dem richtigen Weg? War die Bebauung des Klosterangers mit Wohnungen, Mehrgenerationen-Projekt und Supermarkt die richtige Entscheidung? Die Gemeinde Weyarn stellte sich mit ihrer nicht unumstrittenen Innenraum-Entwicklung jetzt einer überregionalen Fachjury – und fand Bestätigung. Wie gestern bekannt wurde, gewann die Gemeinde den bundesweiten Wettbewerb „Kerniges Dorf“.

Mit diesem Wettbewerb zeichnet der Bund Dörfer aus, die ihre bauliche Gestaltung an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und zukunftsfähige Ideen und Konzepte umsetzen. „Eine schöne Bestätigung dafür, dass unsere langfristige Dorfentwicklung in die richtige Richtung läuft“, freut sich Bürgermeister Leonhard Wöhr.

Als der Rathauschef zu Jahresbeginn die Ausschreibung durchlas, war ihm aufgefallen, dass der Wettbewerb genau auf Weyarn zugeschnitten schien. „Also habe ich ein Wochenende geopfert und den Fragenkatalog für die Bewerbung durchgearbeitet.“ Im Oktober war eine Fachjury im Ort. „Denen imponierte unsere Bürgerbeteiligung, die bei uns ja eine feste Institution ist“, glaubt Wöhr.

Vor allem aber gefiel den Bewertern, dass Weyarn seinen „Kern“ stärkte. Trotz des starken Zuzugsdrucks aus Richtung München habe man bewusst Wohnraum für Familien und seniorengerechte Wohnangebote geschaffen, lobt die Jury. „Wachstum wurde nach innen gelenkt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Den Wettbewerb „Kerniges Dorf!“ führt das Bundeslandwirtschaftsministerium seit 2013 alle zwei Jahre durch. Insgesamt gingen heuer 99 Bewerbungen ein. Ausgeschrieben waren fünf Kategorien, dazu wurden fünf Sonderpreise verliehen. Weyarn gewann die Kategorie „Kernig und stabil“ (große Dörfer“). Die Preisverleihung findet Ende Januar während der Internationalen Grünen Woche in Berlin statt.

Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro soll laut Wöhr in Bürgerbeteiligungs-Projekte fließen. 

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