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Wenn schon, dann hier: Im Wald an der Autobahn bei Weyarn entsteht ein neuer Mobilfunkmast. Die Gemeinde hatte den Standort selbst vorgeschlagen, weil er sich von Wohnbebauung möglichst fernhält.

Gemeinde Weyarn hatte Standort selbst vorgeschlagen

Neuer Mobilfunkmast an der Autobahn kommt

In Weyarn kommt ein neuer Mobilfunkmast: an der Autobahn, auf einer Fläche, die die Gemeinde selbst ins Spiel gebracht hatte. Der Gemeinderat hat den Weg dafür nun frei gemacht.

Weyarn – Möglichst weit weg von bebauten Gebieten – nach diesem Kriterium hat Weyarn selbst eine Fläche ausgewählt, auf der ein Mobilfunkmast infrage kommt. Nun wird ein solcher weit südlich von Holzolling, mitten im Wald an der Autobahn, errichtet. Der Bau des 45 Meter hohen Stahlgittermastens samt dazugehöriger Technik war nun Thema im Gemeinderat.

Dass sich die Erschließung für den Mobilfunk nicht aufhalten lässt, ist klar. Schließlich legt jeder Handybesitzer Wert auf ein gut ausgebautes Netz ohne Funklöcher. Die DFMG Deutsche Funkturm GmbH ist deshalb ständig auf der Suche nach geeigneten Flächen. Kommunen haben die Möglichkeit, die Wahl der Standorte mitzusteuern, indem sie selbst Flächen vorschlagen. 

Gemeinde hat Standort selbst vorgeschlagen - und Strahlungsgutachten erstellen lassen

Genau das hat Weyarn getan – mit der von den Bürgern geforderten Umsicht: Die Gemeinde hatte ein Strahlungsgutachten erstellen lassen, wie Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) im Gemeinderat erklärte. Wenn der Mobilfunkmast an dieser Stelle gebaut wird, lägen die Strahlungswerte in den nächstgelegenen Wohngebieten „weit unterhalb der erlaubten Grenzwerte“, informierte er.

Das Gremium genehmigte die Errichtung einstimmig. Die DFMG soll noch gebeten werden, den Masten in einer „möglichst unauffälligen Farbgebung“ zu gestalten. 

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cmh

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