Der Zebrastreifen an der Ortsdurchfahrt im Ortszentrum von Weyarn (Münchner Straße) mit Autos, Radfahrern und Fußgängern.
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In Weyarn - hier die Ortsdurchfahrt - kümmert sich ein neuer Arbeitskreis um Verbesserungen für die Mobilität.

14. Arbeitskreis in Gründung

Weyarn: Werkstatt für Mobilität wird aktiv

  • Christine Merk
    VonChristine Merk
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Die Gemeinde Weyarn steuert auf ihren 14. Arbeitskreis zu: Mobilitätswerkstatt wird er wohl heißen und befasst sich damit, wie im Ort die Mobilität verbessert werden kann.

Weyarn – Die Gemeinde Weyarn steuert auf ihren 14. Arbeitskreis zu: Mobilitätswerkstatt wird er wohl heißen – und obwohl offiziell noch gar nicht gegründet, sind die künftigen Mitglieder schon aktiv. Sie treffen sich am morgigen Donnerstag um 19 Uhr zu einem Rundgang durch Weyarn, um einen Blick auf Straßen, Geh- und Radwege zu werfen. Dabei wolle man herausfinden, wo man im Ort mit vorerst wenig Aufwand etwas zum Positiven verändern kann, berichtet Elisabeth Meyer, Sprecherin des Arbeitskreises (AK) Energie & Umwelt.

Zwei Treffen dieses Arbeitskreises mit dem AK Ortsgestaltung & Verkehr in den vergangenen Wochen waren quasi die „Geburtsstunde“ des neuen AK. Dabei sei eine Art Prioritätenliste bezüglich des Verkehrs erstellt worden, erklärt Meyer. „Wir sind ganz neutral an das Thema rangegangen. Jeder hat sich überlegt. Was gefällt mir in Weyarn, was gefällt mir nicht? Was könnte besser sein?“ Jeweils aus Sicht eines Autofahrers, Radfahrers oder Fußgängers. Ebenso haben die Teilnehmer dieser Treffen in einer Selbstbefragung ermittelt, wann sie zu Fuß gehen, wann sie das Rad oder das Auto nutzen und inwieweit jeweils die Streckenlänge dafür den Ausschlag gibt oder auch der Verkehrsweg an sich.

Der neue AK wird seinen Fokus auf die Gestaltung von Verkehrswegen legen und darauf, wie man diese für Fußgänger und Radler verbessern kann. „Uns ist aufgefallen, dass bei vielen Bauprojekten nicht a priori auch an Radfahrer gedacht wurde“, sagt Meyer. An manchen Stellen fehle es an „Kleinigkeiten“, wie unzureichend abgesenkten Randsteinen, die Radfahrer nur überwinden können, wenn sie absteigen. Solche Hindernisse stellen natürlich auch Senioren mit Rollator oder Rollstuhlfahrer vor ein Problem. Auch die Barrierefreiheit soll beim AK Thema sein.

Meyer freut sich, dass bei den ersten Treffen einige neu nach Weyarn gezogene Bürger dabei waren und sich engagieren wollen. Wer Interesse hat, beim Rundgang oder einem Treffen dabei zu sein, meldet sich bei Katja Klee vom Mitmachamt der Gemeinde, 08020 / 1887-24.

cmh

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