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Das Kieswerk in Bruck soll dem Weyarner Bauhof weichen. 

“Nicht mehr zumutbar“

Winterdienst: Zwischenlösung für die kommende Saison

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Der Winterdienst der Gemeinde Weyarn muss sein Salz per Hand verladen - „Nicht mehr zumutbar“, finden die Mitarbeiter. Für den kommenden Winter soll deswegen eine Zwischenlösung her. 

Weyarn - Der Bauhof der Gemeinde Weyarn soll bekanntlich verlegt werden: Vom Filzenweg auf ein Grundstück an der Kreisstraße MB 18 zwischen Wattersdorf und Bruck. Davon profitieren dann auch die Mitarbeiter des Winterdiensts – derzeit müssen die 100 Tonnen Streusalz, die in Weyarn jährlich ausgebracht werden, noch von Hand verladen werden. Gleiches gilt für den Rollsplit. „Der Winterdienst sagt, dass das nicht mehr zumutbar ist“, sagt Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU). 

Am neuen Standort soll deshalb ein Salzsilo entstehen, das Verladen des Streuguts würde dann maschinell bewerkstelligt. Das Problem: Die Umsiedlung des Winterdiensts verzögert sich. Eigentlich sollte diese parallel zur Verlegung des ebenfalls dort beheimateten Recyclinghofs erfolgen. Letztere, so Wöhr, bedarf allerdings zunächst einer Prüfung durch den Betreiber, das Abfallunternhemen VIVO. 

Im Hinblick auf den kommenden Winter läuft der Gemeinde langsam die Zeit davon. Diesem Umstand trug Georg Huber (CSU) mit seinem Vorschlag Rechnung, die Verlegung noch einmal aufzuschieben, im kommenden Winter auf Split zu verzichten und eine maschinelle Zwischenlösung zu finden. Dem schloss sich letztlich auch der Rest des Gremiums einstimmig an und beauftragte die Verwaltung, eine Zwischenlösung zu finden. Heißt: „Entweder das Salz an einem anderen Standort lagern, oder bestehende Möglichkeiten nutzen“, sagt Wöhr auf Nachfrage.

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