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Situation hat sich wieder entspannt

Zehn von 35 Merdian-Zügen beschädigt

Holzkirchen –Mit zehn beschädigten Meridian-Zügen hatte die Bayerische Oberlandbahn (BOB) als Betreiber mit Sitz in Holzkirchen dieser Tage zu kämpfen. Zugausfälle und eingeschränkte Kapazitäten waren die Folge. Inzwischen aber hat sich die Situation wieder entspannt, wie die BOB in einem Pressebericht mitteilt. 

Nachdem bereits am Freitag durch die defekte Oberleitung ein Meridian in Rosenheim beschädigt wurde, seien am Montag zwei weitere Züge während des Sturms durch Oberleitungsschäden in Raubling an den Stromabnehmern beschädigt worden, heißt es im Pressebericht. Ein weiteres Fahrzeug kam ebenfalls mit Stromabnehmerschaden in die Werkstatt. 

Weitere drei Züge müssen laut Pressebericht im Werk durch den Hersteller Stadler an der Elektronik überarbeitet werden. Diese Maßnahme erfolge im Rahmen der Gewährleistung. Bei einem weiteren Fahrzeug stehe eine „intensive Überarbeitung“ an, zwei andere erhielten die vorgeschriebene Wartung in der Werkstatt. „Hier sind die Ursachen ganz unterschiedlich“, sagt Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der BOB gegenüber unserer Zeitung. Man werde gemeinsam mit dem Hersteller Stadler die Probleme lösen und stehe mit diesem in ständigem Kontakt. 

„Dass gelegentlich Schäden auftreten ist nichts außergewöhnliches“, erklärt Amini. Es handle sich hierbei auch nicht um besonders große Schäden. Ein unglücklicher Zufall allerdings habe dazu geführt, dass etwa zeitgleich mehrere Züge beschädigt wurden, während sich andere zur Überprüfung in der Werkstatt befanden. Zwischenzeitlich fehlten dadurch zehn von insgesamt nur 35 Zügen. 

Aufgrund dessen fielen einige Züge etwa am Dienstagmorgen komplett aus. Wieder andere konnten nur einteilig verkehren, was zu geringeren Kapazitäten führte. Zwischendrin kamen dreiteilige statt sechsteiligen Meridian-Züge von und nach Kufstein zum Einsatz. Bernd Rosenbusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der BOB, entschuldigte sich in der Pressemitteilung bei den Fahrgästen für die entstandenen Einschränkungen. 

Inzwischen aber habe sich die Situation wieder etwas normalisiert. „Dank des außerordentlichen Einsatzes unserer Werkstattmitarbeiter können wir schnell wieder unser Angebot erhöhen“, betont Amini. Fünf Fahrzeuge waren am  Dienstag bereits wieder instand gesetzt. Ein weiterer Zug kam in der Nacht nach Restarbeiten nach München. 

Ab Mittwoch stünden dann insgesamt drei sechsteilige Fahrzeuge wieder zur Verfügung. „Einzelne Schwächungen werden aber noch auftreten“, heißt es im Pressebericht. Die durch die Schäden verursachten Kosten seien noch nicht beziffert, erklärt Amini. Für die Reparatur der Oberleitungen sei die DB Netz zuständig. 

Der Meridian bittet seine Fahrgäste, sich kurzfristig im Internet über weitere mögliche Einschränkungen zu informieren auf: www.dermeridian.de. Das Servicetelefon ist zudem erreichbar unter der Nummer 0 80 24 / 99 71 71. (mar)

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