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Bei der Präsentation der neuen Karte mit dabei: (v.l.) Sportfunktionär und Ex-Skilanglaufprofi Peter Schlickenrieder, Hannes Rechenauer (Oberaudorf), Peter Schöttl (Wendelsteinbahn), Simona Höllermann (Hochkössen), Rennrodlerin Natalie Geisenberger, Egid Stadler (Sudelfeld), Rainer Klier (Stubaier Gletscher), Peter Lorenz (Wallberg, Spitzing und Brauneck) sowie Walter Edinger (Zahmer Kaiser).

Kooperation mit Stubaier Gletscher macht's möglich

Alpen-Plus-Partner garantieren acht Monate Skispaß

Bayrischzell - Acht Monate Schneegarantie geben die Alpen-Plus-Partner Skifahrern und Snowboardern im bevorstehenden Winter. Möglich macht dies eine Kooperation mit den Stubaier Gletscherbahnen.

Die neue Alpen-Plus-Gletscher-Karte ergänzt das bisherige Angebot und sorgt damit nicht nur für Schneesicherheit, sondern bietet auch abseits der Piste attraktive Ergänzungen. Mit einem Lächeln erinnerte Hannes Rechenauer, Geschäftsführer der Hocheck-Bergbahnen und Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Seilbahnen, bei der Pressekonferenz auf dem Wendelstein ans Vorjahr. Da hatte man sich in gleicher Runde nach dem Wuchs der Königskerzen auf einen schneereichen Winter eingestellt. Heuer müsse man nicht auf das Sehnsuchtsgut Schnee warten, sondern könne den Kunden mit der neuen Partnerschaft Wintersportvergnügen vom 1. Oktober bis 31. Mai garantieren.

Angestoßen durch das Snowpark-Team von Schneestern, das sowohl am Sudelfeld als auch im Stubaital aktiv ist, sei im Sommer der Kontakt zwischen dem hiesigen Verbund und dem größten der fünf Tiroler Gletscher zustande gekommen. Schnell habe man gemerkt, dass man auf einer Wellenlänge liege, so Alpen-Plus-Sprecher Egid Stadler, der dann doch überrascht war von der rasanten Umsetzung. Bei den ersten Verhandlungen habe man nach vier Stunden die Verträge unterzeichnet. Seither lief die Umsetzung: „Wir haben gespürt, dass alle mitmachen wollen.“

Das Resultat ist eine zusätzliche Karte, deren Attraktivität nicht nur in der sicheren Möglichkeit zum Skifahren begründet liegt. Über den klassischen Wintersportbetrieb hinaus kann man in acht Monaten Lifte, Sommerrodelbahnen und zahlreiche Angebote in den Gebieten nutzen; etwa zum Wandern oder Gleitschirmfliegen. Neben den klassischen Alpen-Plus-Mitgliedern und dem Stubaier Gletscher beteiligen sich auch die Skigebiete Wendelstein und Kössen. Die Karte kostet 550 (ermäßigt: 470, Kinder zwischen fünf und 15 Jahren: 270) Euro.

Stadler berichtete auch von weiteren Verbesserungen am Sudelfeld. Unter anderem wird die Action Area mit einer zusätzlichen Beschneiung ausgestattet. Aufgewertet wird das im Vorjahr neu errichtete und sehr gut angenommene Areal durch die Verlängerung des bestehenden Freeride-Cross. Auf 850 Metern geht es mit Wellenbahnen, Steilkurven und Sprüngen vom Waldkopf zur bestehenden Strecke.

Mehr Komfort bei der Anreise versprechen 18 neue Bus-Parkplätze vor der Waldkopf-Bahn. Für alle, die nichts mit zünftiger Hüttengaudi anfangen können, wird das Stüberl an der Kitzlahnerbahn zum urban geprägten „Mangfall Mountain Club“.

Ungeachtet der Alpen-Plus-Gletscher-Karte bestehen nach wie vor die bekannten Vergünstigungen. Die klassische Alpen-Plus-Saisonkarte gibt es wieder zum Preis von 400 Euro (330 Euro im Vorverkauf, der am 1. Oktober beginnt), den Familienskipass für 800 Euro (Vorverkauf 700 Euro). Mit der Jahreskarte kann man auch wieder bei 5-Berge & Co. zum halben Preis lifteln. Die für Urlaubsgäste angebotene Holiday Card berechtigt nun auch zur Fahrt auf dem Wendelstein.

Von Heidi Siefert

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