Notarzt kann nur noch Tod festestellen

Asylbewerber aus Eritrea stirbt in Bayrischzell

Ein 34-jähriger Mann aus Eritrea ist am Mittwochmorgen leblos gefunden worden. Der anerkannte Asylbewerber hatte in einer Unterkunft in Osterhofen gelebt.

Bayrischzell - Für den 34-jährigen Mann aus Eritrea kam jede Hilfe zu spät: Er wurde am Mittwochmorgen leblos in seinem Bett entdeckt. Der herbeigerufene Notarzt konnte laut Landratsamt nur noch den Tod feststellen. Offenbar litt der Mann unter einer schweren Krankheit und befand sich bereits in ärztlicher Behandlung. Nun scheint er dieser erlegen zu sein. Das Landratsamt könne ein Fremdverschulden ausschließen.

Im Laufe des Vormittags trafen Mitarbeiter von Gemeinde, Landratsamt, Polizei, Rettungsdienst und Helfer an der Asylunterkunft ein. Das vom Landratsamt angemietete Haus in Osterhofen wird derzeit von 13 Männern bewohnt. Insgesamt leben 797 Asylbewerber (Stand 30. November 2017) im Landkreis Miesbach; 21 davon in Bayrischzell.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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