Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Ein gelber Bus der Firma Ledermair aus Österreich mit dem Ziel Kufstein steht an einer Haltestelle.
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An der Grenze müssen die Fahrgäste vom RVO-Bus in einen österreichischen Regiobus wechseln.

Gemeinderat beschließt weitere Finanzierung

Buslinie Schliersee-Kufstein: Bayrischzell stimmt Verlängerung zu

Die Gemeinde Bayrischzell bleibt an Bord: Die im vergangenen Jahr als Pilotprojekt gestartete Buslinie Schliersee-Fischbachau-Bayrischzell-Kufstein soll weitergeführt werden.

Bayrischzell – Die Gemeinde Bayrischzell bleibt an Bord: Die im vergangenen Jahr als Pilotprojekt gestartete Buslinie Schliersee-Fischbachau-Bayrischzell-Kufstein soll weitergeführt werden. Der Bayrischzeller Gemeinderat hat nun den Finanzierungsanteil von 11 035 Euro für ein weiteres Jahr beschlossen.

Tourismus-Managerin Stefanie Hintermayr stellte nochmals die Nutzungszahlen vor. So seien im Sommer knapp 1100 Fahrgäste in den Bus gestiegen, von Dezember bis zum Corona-Stopp Ende Februar hingegen lediglich 110. Die Verbindung habe aber „Potenzial“, meinte Hintermayr. „Die Linie braucht einfach Zeit, um sich zu entwickeln.“ Tatsächlich basteln die Grenzgemeinden an Freizeitaktivitäten, die die Nutzung stärken könnten.

Ziel müsse sein, dass die deutsch-österreichische Grenze nicht zur „Sackgasse“ werde, plädierte Willy Kravanja (Grüne). Klaus Weilbach (CSU) hingegen monierte die fehlende Zug-Bus-Anbindung unter der Woche. Während Lukas Bucher (FWG) mehr Investitionen in die Bewerbung der Linie forderte, sprach Vize-Bürgermeister Egid Stadler (CSU) ein rechtliches Problem an: so könnten Busfahrer theoretisch den Transport von Ski- und Langlaufausrüstung sowie von Fahrrädern aus Haftungsgründen verweigern: „Das kann nicht sein. Wer zahlt schafft an.“

Bürgermeister Georg Kittenrainer (CSU) begrüßte die weitere finanzielle Unterstützung des Projekts. „Damit geben wir der Buslinie eine Chance.“

Daniel Wegscheider

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