Beliebteste Hütte: Die Speck-Alm von Petra und Sepp Ettenhuber hat beim Skiarea-Test 2018 gewonnen. 

Beste Hütte im Alpenraum

„Champions-League“: Deshalb wurde die Speck-Alm ausgezeichnet

Der renommierte Skiarea-Award kürte die Speckalm zur besten Skihütte im europäischen Alpenraum. Dabei ist das Erfolgsrezept von Wirt Josef Ettenhuber ganz einfach.

Bayrischzell – Die Speck-Alm im Skigebiet Sudelfeld wurde – wie schon kurz berichtet – mit dem Skiarea-Award zur beliebtesten Skihütte der Alpen gekürt. Damit ist sie die erste deutsche Hütte, die den seit 23 Jahren vergebenen Preis bekam. Die Begründung: „Die urige Hütte mit rustikalem Charme einer Alm und regionalen Schmankerln lädt zum Verweilen ein.“ Für Speckalm-Chef Josef Ettenhuber kam die Auszeichnung überraschend.

Lesen Sie mehr: Auch das Sudelfeld gewinnt den Preis

-Herr Ettenhuber, hatten Sie mit der Auszeichnung gerechnet?

Überhaupt nicht. Die Experten des Skiarea-Awards testen die Hütten völlig anonym. Davon haben wir nichts mitbekommen. Eines Tages flatterte uns eine Einladung zur Preisverleihung am Achensee ins Haus. Da dachten wir erst, es sei ein Witz. Als wir uns dann im Internet informiert haben, ahnten wir schon, dass wir etwas gewonnen haben könnten.

-Wie fühlte es sich an, den Preis zu gewinnen?

Das war unglaublich. Als wir zur Preisverleihung kamen, waren da Vertreter von Hütten aus Kitzbühel und St. Anton und den ganz großen, bekannten Skigebieten. Plötzlich wurde unsere Speck-Alm aufgerufen und als beste Hütte ausgezeichnet. Wir bekamen einen Pokal und eine Urkunde. Das konnten wir gar nicht glauben.

-Warum hat man Sie ausgewählt?

Genau wissen wir das nicht, es gibt ja keine offizielle Begründung. Wir versuchen, immer ein bisschen besser zu werden. Ich teste privat ständig neue Gerichte. Meine Familie muss die probieren. Was schmeckt, kommt auf die Karte. Außerdem bilden wir unsere Mitarbeiter ständig weiter, setzten komplett auf bayerisches Personal. So entstand ein Paket, das die Gäste schätzen.

-Was haben Sie mit Ihrem Pokal gemacht?

Der steht in der Alm. Ich habe ein Loch in die Wand gemacht, ihn reingestellt, schön beleuchtet und verglast. Wir sind stolz auf die Auszeichnung – das soll man auch sehen.

Das Gespräch führte
Christian Masengarb

mas

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