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Dauereinsatz: Per Hubschrauber retten die Bergwachtler eine kollabierte Frau am Vogelsang. Später ging's mit Trage auf den Wendelstein.

Einmal musste der Hubschrauber ran

Schwächeanfalle und Knochenbruch: Bergwacht im Dauereinsatz

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Bayrischzell - Tolles Bergwetter, viele Wanderer - das hieß am Sonntag Großkampftag für die Bergwacht Leitzachtal. Sie retteten drei Frauen an einem Tag. Ein Protokoll.

Der erste Notfall ereignete sich am Vogelsang oberhalb der Walleralm am Sudelfeld. Eine 61-jährige aus dem Landkreis Rosenheim kollabierte. Das besondere Glück der Frau: Ein Notarzt war zufällig anwesend und konnte die Erstversorgung übernehmen. Kurz darauf traf die Bergwacht ein. Aufgrund des schlechten Zustands der Frau wurde der Rettungshubschrauber "Heli 3" angefordert. Die Bergwachtler brachten die Frau per Bergetau in den Hubschrauber. Der Hubschrauber brachte die Frau zu einem Zwischenlandeplatz. Von dort ging's per Rettungswagen ins Klinikum Rosenheim.

Großeinsatz für Bergwacht Leitzachtal - die Bilder

Doch groß Zeit zum Erholen hatten die Bergwachtler nicht. Kurze Zeit später kollabierte eine weitere Frau am Panoramaweg am Wendelstein. Sie hatte sich zuvor eine Bänderverletzung zugezogen, dann machte auch der Kreislauf nicht mehr mit. Gemeinsam mit den Kollegen aus Brannenburg rückten die Leitzachtaler aus. Und am späten Nachmittag schrillte schon der nächste Alarm.

Eine Münchnerin (51) hatte sich beim Abstieg vom vom Wendelstein ihr Sprunggelenk gebrochen und konnte nicht mehr weiter. Die Bergwachtler rückten samt Bergwacht-Notarzt an. Nach einer Erstversorgung beförderten die Helfer die Verletzte per Gebirgstrage zum Bergrettungsfahrzeug und damit bis zur Talstation der Wendelsteinseilbahn. Dort übernahm der Rettungsdienst. 

kmm

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