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Der neue Achter-Sessellift befördert ab dem kommenden Winter bis zu 3500 Personen in der Stunde auf den Sudelfeldkopf am Sudelfeld.

Neuerungen bei Alpen Plus Skigebieten

Komfortlift und Expressbus - das bieten Sudelfeld und Spitzing im Winter 2017/18

Die Skigebiete des Verbunds Alpen Plus haben sich schon auf die Saison vorbereitet. Ein Achter-Sessellift am Sudelfeld sowie ein Expressbus aus München warten in der kommenden Saison auf Gäste.

Bayrischzell – Bereits seit 15 Jahren gibt es nun den Bergbahn- und Skipassverbund Alpen Plus. Die Idee, einen Kartenverbund für die traditionsreichen Skigebiete im bayerischen Oberland zu schließen, ermöglicht es Skifahrern, die Angebote der Alpen Plus-Skipässe am Sudelfeld, im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee, am Wallberg und in der Skiregion Brauneck/Lenggries-Wegscheid (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) zu nutzen. Auch in diesem Jahr gibt es ein paar Neuerungen in den vier Gebieten, die im Rahmen des Jahrespressegesprächs vorgestellt wurden.

Mit der größten technischen Veränderung wartet das Sudelfeld auf. Hier wurden für 6,5 Millionen Euro nach längerem Rechtsstreit (wir berichteten) drei Schlepplifte durch einen Achter-Sessellift ersetzt. Bis zu 3500 Personen können damit in der Stunde befördert werden. Und das auch noch sehr komfortabel – Sitzheizung, Wetterschutz und ein höhen verstellbares Förderband zum Einsteigen warten auf die Gäste. Zudem wurde die Beschneiung des Gebiets um 2,5 Pistenkilometer erweitert. Zusätzliche Pumpen sollen laut Egid Stadler, Geschäftsführer der Bergbahn Sudelfeld GmbH, noch effektiver beschneien. Der Rankenlift ist wie berichtet derzeit nicht mehr Teil des Verbunds und möchte den Betrieb mit einer eigenen Skikarte aufnehmen. „Dem Betreiber stehen aber nach wie vor alle Türen offen“, sagt Stadler.

Neuerungen des Verbunds Alpen Plus stellten beim Jahrespressegespräch (v.l.) Peter Lorenz (Sprecher der Alpen Plus Partner), Antonia Asenstorfer und Harald Gmeiner (Kommunikation Alpen Plus), sowie Egid Stadler (Geschäftsführer der Bergbahn Sudelfeld GmbH) vor.

Im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee wird im kommenden Winter auf modernste Technik bei der Pistenpräparierung gesetzt. Eine neue Pistenraupe misst mittels eines Datensystems die Schneedicke. So kann der Schnee schneller und gleichmäßiger verteilt werden. Zudem wird am Parkplatz ein Kassenautomat installiert, an dem direkt ein Tagesskipass erworben werden kann.

Der Wallberg in Rottach-Egern „setzt seit geraumer Zeit auf das Rodeln“, wie Harald Gmeiner, verantwortlich für Kommunikation bei Alpen Plus, sagt. Hat es jedoch Neu- und Tiefschnee, sei die Herrenabfahrt sehr beliebt. Auch die Naturrodelbahn, mit 6,5 Kilometern eine der längsten Deutschlands, wird laut Gmeiner sehr gut angenommen.

Eher ruhiger in diesem Sommer haben es die Betreiber am Brauneck in Lenggries angehen lassen. „Wir haben die vergangenen acht Jahre 20 Millionen Euro ausgegeben“, sagt Lorenz. „Heuer haben wir nur Kosmetik an den Skipisten betrieben.“ Das heißt, es wurden Begradigungen vorgenommen, Drainagen gelegt und anlässlich der 60-Jahr-Feier ein neues Gipfelkreuz errichtet.

Um die Skigebiete noch einfacher zu erreichen, gibt es ab dem kommenden Januar den „Alpen Plus Express“. Ein Bus, der Montag bis Donnerstag vom Münchner Ostbahnhof direkt bis zur jeweiligen Talstation fährt. Dieses Angebot ergänzt die Kombi- Tickets der Bayerischen Oberlandbahn (BOB).

Informationen

zu allen Skipässen mit Preisen des Alpen Plus Verbunds gibts es auf www.alpenplus.com.

Von Tamara Scheid

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