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Kommunalwahl in Bayrischzell: Bisher kein Herausforderer für Kittenrainer

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Von: Sebastian Grauvogl

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Georg Kittenrainer, Bayrischzell
Georg Kittenrainer will wieder fürs Bürgermeisteramt in Bayrischzell kandidieren. © Thomas Plettenberg

Nach den Grünen folgen jetzt auch CSU und FWG: Beide wollen ihre Listen für die Kommunalwahl nominieren. Als Bürgermeisterkandidat ist derzeit nur ein Mann im Gespräch.

Bayrischzell – Der Amtsinhaber wirkt entspannt. „Der Wahlkampf in Bayrischzell beginnt traditionell spät“, sagt Georg Kittenrainer. Dennoch haben sich wohl manche Bürger schon gefragt, wann denn ihr Rathauschef endlich offiziell zum Kandidaten für eine erneute Amtszeit nominiert wird. Jetzt hat das Warten bald ein Ende. Am morgigen Mittwoch trifft sich die CSU Bayrischzell um 20 Uhr zur Aufstellungsversammlung im Gasthof Zur Post. An selber Stelle schickt am Dienstag, 14. Januar, auch die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) ihre Kandidaten ins Rennen um die Plätze im neuen Gemeinderat. Beginn ist auch hier um 20 Uhr.

Den beiden Terminen vorausgegangen sind zahlreiche gemeinsame Vorbesprechungen, teilt Kittenrainer mit. Wie berichtet, hatten sowohl CSU als auch FWG ursprünglich erneut eine gemeinsame Liste und damit auch einen fraktionslosen Gemeinderat angepeilt. Doch die Vielzahl an Interessenten für die Mandate sowie die beiden neuen Listen der Grünen (bereits nominiert) und von Zipflwirt-Betreiber Albert Jupé (in Planung) zwangen die Initiatoren zur Rückkehr zum traditionellen Modell.

Über die jeweilige Zusammensetzung herrscht bei CSU und FWG Einigkeit. Jeweils 20 Personen sollen bei der Kommunalwahl am 15. März antreten. Nicht nur Mitglieder, sondern auch freie Kandidaten. „Das haben wir so festgelegt“, verkündet Kittenrainer. Auf eine Reihung nach Plätzen habe man bewusst verzichtet. Stattdessen sollen die Bewerber alphabetisch auf dem Stimmzettel auftauchen. „Wir wollen, dass die Leute die einzelnen Personen wählen“, betont der Rathauschef.

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Fürs Bürgermeisteramt wird es nur einen Kandidaten geben: den Amtsinhaber der CSU. „Ich werde mich zur Wahl stellen“, kündigt Kittenrainer an. Martin Rosenberger, der für die FWG-Liste verantwortlich zeichnet, bestätigt, dass aus seiner Gruppierung niemand „Ambitionen“ habe. Stand jetzt muss der amtierende Rathauschef also nicht mit einem Herausforderer rechnen.

Nicht nur deshalb zeigt sich Kittenrainer zufrieden mit dem nun eingeschlagenen Weg. „Wir werden das reibungslos über die Bühne bringen“, sagt er. Und auch Rosenberger ist nicht nach einem Wahlkampf mit harten Bandagen. Eine Wahlempfehlung für Kittenrainer werde man aber aller Voraussicht nach nicht aussprechen. „Es soll alles sachlich bleiben.“ 

sg

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