Ein Blick aufs Geschehen: Sobald es die Schneelage zulässt, werden die Loipen in Bayrischzell gespurt. Auch die Betreuer sollen dann wieder im Einsatz sein. Unser Foto stammt aus dem Februar 2019.
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Ein Blick aufs Geschehen: Sobald es die Schneelage zulässt, werden die Loipen in Bayrischzell gespurt. Auch die Betreuer sollen dann wieder im Einsatz sein. Unser Foto stammt aus dem Februar 2019.

Trotzdem schon erste Sportler unterwegs

Langlauf in Bayrischzell: Loipen noch nicht gespurt - aber nicht wegen Corona

  • Sebastian Grauvogl
    vonSebastian Grauvogl
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Nicht immer ist Corona schuld. In Bayrischzell liegt’s an etwas anderem, dass die Langlaufloipen bis zum Wochenende noch nicht gespurt waren.

Bayrischzell – Nicht immer ist Corona schuld. In Bayrischzell liegt’s vielmehr am Schneemangel, dass die Langlaufloipen bis zum Wochenende noch nicht gespurt waren. „Wir präparieren erst, wenn wir unseren Qualitätsanspruch erfüllen können“, betont die Leiterin der Tourist-Info Bayrischzell, Stefanie Hintermayr. Sobald die Schneedecke aber dick genug ist, werde das Spurfahrzeug ausrücken, verspricht Hintermayr. Zwar habe man sich wegen des Lockdowns lange Gedanken gemacht, sei letztlich aber zum Entschluss gekommen, den Langläufern die ersehnte Bewegung an der frischen Luft zu ermöglichen. „Dazu stehen wir auch“, sagt Hintermayr.

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Dass es einige Wintersportler offenbar nicht mehr erwarten können, hat auch die TI-Leiterin beobachtet. So hätten einige nimmermüde Skater bereits selbst eine Spur eingetreten. An klassisches Laufen sei aber noch nicht zu denken. „Man muss jederzeit damit rechnen, dass Steine aus dem Schnee schauen“, warnt Hintermayr. Da könne man sich schnell die Ski ruinieren oder sogar stürzen. Ferner bestünde die Gefahr, dass man sich auf den kurzen, besseren Abschnitten in die Quere komme und damit die Abstandsregeln nicht einhalten könne.

Letzteres wird sich erübrigen, wenn das gesamte Loipennetz in Betrieb geht, ist die TI-Leiterin überzeugt. „Das ist so weitläufig, dass sich die Leute super verteilen.“ Um auch auf den Parkplätzen Kontakte zu vermeiden, empfiehlt die Tourist-Info die Nutzung den Online-Kauf von Park- und Loipenticket über die „Parkster“-App. Ferner würden auch die bereits bekannten „Ranger“ vor Ort sein, um die Besucherlenkung zu unterstützen.

sg

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