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Frank Hasenöhrl ist Inhaber des gleichnamigen Event-Hofs in Geitau. Durch einen verheerenden Brand hat er sein Lager verloren.

„Betrieb wird weitergehen“

Nachdem sein Lager abgebrannt ist: So geht es Frank Hasenöhrl und seinem Team

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Frank Hasenöhrl kann wieder lachen. Drei Tage, nachdem der Lagerschuppen seines Event-Hofs in Geitau den Flammen zum Opfer gefallen ist, überwiegt beim Inhaber die Erleichterung.

Geitau – „Ich bin heilfroh, dass das so glimpflich ausgegangen ist“, sagt Hasenöhrl. „Der Hof hätte ja auch brennen können.“ Dass es nicht so weit gekommen ist, hat Hasenöhrl nicht nur dem schnellen und professionellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken, sondern auch vier seiner Mitarbeiter. Denen sei der Brand auf der Heimfahrt von der Weihnachtsfeier in Osterhofen aufgefallen, berichtet der Chef. „Die haben gesehen, dass das Anwesen hell erleuchtet war.“ Sofort setzten sie einen Notruf ab. Ein Glücksfall, denn eigentlich sei der Hof wegen der betriebsinternen Veranstaltung in der Brandnacht verwaist gewesen, berichtet Hasenöhrl. Zwar habe ein installierter Rauchmelder eine Warnmeldung auf die Handys der Mitarbeiter verschickt, doch auf der Feier habe das niemand mitbekommen. „Es war ziemlich laut“, sagt der Inhaber schmunzelnd.

Dass er wieder frohen Mutes nach vorne schauen kann, liegt auch an der Unterstützung, die er nach dem Brand erfahren hat. Viele Freunde, Zulieferer und sogar Kunden hätten ihre Hilfe angeboten. Die Aufräumarbeiten hätten bereits begonnen. In den Betriebsferien bis 6. Januar will Hasenöhrl das durch das Feuer zerstörte Lager provisorisch in Form von Containern wieder aufbauen. Weil auch die Kühlaggregate für Lebensmittel und Getränke von den Flammen vernichtet wurden, habe ihm eine Brauerei einen Getränke-Kühlcontainer zur Verfügung gestellt.

Als nächstes will Hasenöhrl die dezimierten Vorräte wieder aufstocken. Ab dem 7. Januar könne der Betrieb ganz normal weiterlaufen, versichert er. Das gelte nicht nur für die gebuchten Veranstaltungen, sondern auch für die öffentliche Gastronomie an Sonntagen.

Gute Nachrichten hat Hasenöhrl auch von der Kriminalpolizei erhalten. „Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt“, sagt er. Der Versicherung würden alle erforderlichen Gutachten vorliegen. Der Anfangsverdacht eines technischen Defekts als Brandursache scheint sich damit bestätigt zu haben.

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