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Rettungshubschrauber, Seilwinde
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Vom Heli seilten sich die Retter ab. 

Bergwacht Leitzachtal im Einsatz

Schon wieder: Notlandung von Gleitschirmflieger am Sudelfeld

  • Sebastian Grauvogl
    vonSebastian Grauvogl
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Zum zweiten Mal binnen fünf Tagen ist am Vogelsang-Westhang im Sudelfeld ein Gleitschirmflieger in Probleme geraten. Die Bergwacht rettete ihn aus den Felsen.

Bayrischzell – Als besonders tückisches Gebiet ist die Westseite des Vogelsang bei Gleitschirmfliegern eigentlich nicht bekannt, berichtet Marinus Gruber von der Bergwacht Leitzachtal. Dennoch hat sich dort am Montagabend erneut eine ungeplante Landung ereignet. Der Pilot hatte seinen Rettungsschirm aktiviert.

Nur fünf Tage zuvor hatte sich ein 60-jähriger Fischbachauer bei einem Absturz in unmittelbarer Nähe schwere Verletzungen zugezogen (wir berichteten). Die Unfallhäufung am Vogelsang ist laut Gruber wohl eher ein unglücklicher Zufall. „Das ist eigentlich eine harmlose Stelle“, sagt der Bergwachtler, der selbst gern mit dem Gleitschirm unterwegs ist.

Den Notruf am Montagabend hatten Beobachter und andere Flieger gegen 18.30 Uhr abgesetzt. Warum der Pilot Schwierigkeiten mit seinem Hauptschirm bekommen hatte, kann Gruber nicht sagen. Meist handle es sich um technische Probleme. In diesem Fall endete die Notlandung glimpflich. Der Gleitschirmflieger musste nur zur Abklärung ins Krankenhaus. Aufwendig war hingegen die Bergung. Wegen des unwegsamen Geländes mit tückischen Felsabbrüchen seilten sich zwei Bergretter und ein Notarzt vom Rettungshubschrauber ab. 

sg

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