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Bereit für die neue Skisaison: Ab dem heutigen Mittwoch dürfen die Schneekanonen in Betrieb gehen. Wann die Lifte starten, hängt vom Wetter der nächsten Wochen ab.

Ansturm auf die Skigebiete

Wie unsere Skigebiete in die Saison starten

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Sudelfeld/Spitzingsee - Die Lifte laufen noch gar nicht, trotzdem erobern bereits Massen an Wintersportler die Skigebiete - und werden von Schneekanonen überrascht.

Der Winter hat noch nicht mal richtig angefangen, da pilgern bereits die ersten Schneefans in die heimischen Skigebiete. Am Sudelfeld wie am Spitzingsee fanden sich am Wochenende viele Besucher ein, um schon mal einen Vorgeschmack auf das kommende Pistenvergnügen zu bekommen.

Es waren vor allem Tourengeher, die das Sudelfeld inspiziert haben, berichtet Egid Stadler. „Aber auch viele Rodler und Spaziergänger sind gekommen“, stellt der Geschäftsführer der Vereinigten Liftbetriebe fest. Und die hatten Glück: Zum einen liegt am Waldkopf und am Oberen Sudelfeld bereits natürlicher Schnee, zum anderen war stellenweise auch schon Kunstschnee zu finden. „Wir haben unsere Maschinen getestet, um bereit zu sein, wenn es mit dem richtigen Beschneien losgeht“, erklärt Stadler. Dies ist rechtlich erst ab heute zulässig. Die äußeren Bedingungen passen bereits. „Die Kälte ist da.“

Auch das Skigebiet am Spitzingsee war am Wochenende Ziel für zahlreiche Winterfans. „Das ist jedes Jahr so“, sagt Peter Lorenz, geschäftsführender Sprecher des Verbunds Alpen Plus, zu dem neben Spitzingsee-Tegernsee und Sudelfeld auch Brauneck und Wallberg gehören. „Wenn der erste Schnee fällt und liegen bleibt, kommen die ersten Besucher.“ Und kamen diesmal auf ihre Kosten. „“Während es unten neblig war, hatten wir es oben sonnig“, sagt Lorenz. Neben Tourengehern waren auch dort einige Rodler am Start – vor allem an der Firstalm. „Da braucht es nicht viel Schnee, um fahren zu können.“

Wie am Sudelfeld hat man auch am Spitzingsee die vergangene Woche genutzt und einige Kubikmeter Schnee produziert, um die Kanonen zu testen. Das Ergebnis: Alles läuft und ist bereit.

Geht es nach Stadler, wäre ein Start des Liftbetriebs in der letzten Novemberwoche super, doch das hängt vom Wetter ab. „Diese Woche hat da entscheidenden Charakter“, stellt er fest. Zwar kündigen die Meteorologen wieder deutlich wärmere Temperaturen an, doch Stadler bleibt optimistisch: „Ich glaube, dass wir oben die null Grad halten können.“ Das würde dem neuen Schnee reichen, um liegen zu bleiben.

Lorenz ist dagegen skeptisch. „Im vergangenen Jahr ist nach einem ersten Kälteeinbruch auch eine Wärmeperiode gekommen“, erinnert er. Deshalb geht er davon aus, dass in den kommenden Tagen in Sachen Beschneiung wenig passieren wird. „Wir müssen erst mal schauen.“ Immerhin: Der Boden sei bereits zum Teil gefroren.

Und auch die Skifahrer sind offenbar optimistisch. Bis heute haben Brettl-Fans noch Gelegenheit, Skipässe zu ermäßigten Preisen im Vorverkauf zu erwerben. Der Trend sieht gut aus, sagt Lorenz: „Die Nachfrage entspricht der im Vorjahr.“ Genaue Zahlen könne er aber noch nicht liefern, weil der Vorverkauf immer noch läuft und auch die Online-Bestellungen noch nicht abgeschlossen sind.

Positiv macht sich laut Lorenz auf jeden Fall das seit Ende 2014 runderneute Sudelfeld bemerkbar. „Die Leute wissen, dass sich bei uns etwas tut.“ Dass der neue Sechser-Sessellift in Bayrischzell dem Spitzinggebiet Skifahrer kosten könnte, befürchtet er nicht. „Der Großraum München bietet so viele Brettl-Fans, dass es für beide Skigebiete reicht.“ Vielmehr ziehe es Besucher an. Zudem sei es nicht gerade förderlich, wenn ein Gebiet wegen Überfüllung gesperrt werden müsste. So hätten die Besucher die Wahl zwischen zwei Gebieten, die nah beisammen liegen. „So haben wir eine partnerschaftliche Konkurrenz, und die ist nicht die schlechteste.“

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