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Ein lebendiger Treffpunkt im Herzen Brunnthals: Hotel und Landgasthof Brunnthal.

Hotel Landgasthof Brunnthal - Treffpunkt der Gaumenfreuden

Hotel und Landgasthof Brunnthal lockt mit Gaumenfreuden und gepflegtem Ambiente.

Blickt man auf Brunnthal, dann ist die Dreieinigkeit des bayerischen Dorfs aus Rathaus, Kirche und Gasthaus endlich wieder gewahrt. Mit seinem „Hotel Landgasthof Brunnthal“ komplettiert Wirt und Geschäftsführer Rudolf Schall das vitale Dreieck im Ortskern der Gemeinde am Saum des Hofoldinger Forstes. Gut zehn Jahre hatte es nach dem Tod von Langzeit-Wirt Helmut Lutterschmid und der Schließung des Traditionslokals gedauert, ehe nun im und rund um den schmucken Neubau wieder vertraute bajuwarische Küchenkultur Einzug hielt.

Landgasthof Brunnthal: "Der Schweizer Wurstsalat ist ein Gedicht"

„Hotel Landgasthof Brunnthal“ bietet seinen Gästen regelmäßig das Sky-Paket der Live-Übertragungen von Fußball-Bundesliga und Champions-League. Das Haus verfügt über modernste Tagungstechnik für Seminare und Tagungen im voll klimatisierten, teilbaren Saal. Der Landgasthof plant auch Themenveranstaltungen. Ab Herbst soll auch immer wieder ein „Hoagast“ in Brunnthals neuer Mitte gastieren. Die Hotelzimmer sind modern wie regional ausgestattet und verfügen über kostenfreies WLAN für die Gäste. Jedem der Zimmer ist auch ein Tiefgaragenplatz zugeordnet. Dort befinden sich auch drei Elektro-Ladestellen.

An diesem sonnigen und heißen Augusttag beim Ortstermin verlieren sich zwar in der gemütliche Gaststube samt offenem Nebenraum nur wenige Gäste, wenn draußen ein gut beschirmter Biergarten lockt. Doch die holzgetäfelte, geräumige Gaststube mit 120 Plätzen und dem angrenzenden Festsaal für bis zu 200 Besucher macht auch „leer viel her“. Draußen aber spielt heute die Gastro-Musik. Bereits mittags ist das Freiareal des Landgasthofs gut besetzt. „Der Schweizer Wurstsalat ist ein Gedicht“, schwärmt eine Oma, die mit ihrem Enkel auf eine Ferien-Stippvisite aus dem nahen Höhenkirchen hierher geradelt ist. Der Kleine lässt sich ein fast Windrad großes Schnitzel schmecken und strahlt. Das freut auch den Wirt. „Ich bin sehr zufrieden mit den ersten Wochen“, bilanziert Schall die Startphase nach der festlichen Eröffnung Mitte Juli, zu der auch Staatsministerin Kerstin Schreyer und Landrat Christoph Göbel gekommen waren.

Impressionen: Hotel Landgasthof Brunnthal

„Aufgrund des Andrangs und anfänglich etwas zu wenig Personal hatten wir zunächst etwas Probleme im Service – das ist behoben“, versichert der Wirt. Blickt man an diesem Tag in die offenkundig zufriedene Runde, bestätigt sich Schalls Eindruck. „Flink und freundlich“ stellt der Chef sich den Service vor. „Den Gast nachbarschaftlich willkommen heißen, wie beim Besuch von Freunden“, lautet Schalls Credo. „Eine gute einheimische Küche gepaart mit kulinarischen Ausflügen in die Alpenregion“ will er hier mit seinem guten Dutzend an Mitarbeitern in Küche und Service bieten. Einen „Zwang zum Speisen“ gibt es hier nicht. Wobei der Verzicht spätestens nach kokettem Blick auf die Teller schwerfallen dürfte.

Hotel Landgasthof Brunnthal: Lecker speisen und die Nachbarn treffen

Der frische Schweinebraten, das Schnitzel vom Kalb oder reichlich Brotzeiten werden heute aufgetischt. Im Herbst locken Wild- und Schwammerlwochen. Es duftet lecker. „Alle unsere Produkte kommen aus der Region – ohne zu lange Lieferwege“, betont der Wirt. „Das Bier aus Aying hat es nicht weit, dazu haben wir Weine aus Deutschland, Österreich und Italien im Angebot“. Wir wechseln dann doch noch einmal in die Gaststube. „Bei der Gestaltung habe ich mich von österreichischen und Schweizer Almbetrieben und Traditionslokalen inspirieren lassen“, so Schall. „Wir wollen hier Tradition und Moderne verbinden“. Nach einem Regenguss draußen wird’s drin plötzlich voller.

Den gepflegten Gaumenfreuden tut das keinen Abbruch. Auch nicht dem Miteinander. „Wir haben endlich wieder eine Mitte im Dorf, einen Treffpunkt für alle“, erklärt Bürgermeister Stefan Kern, der aus dem Rathaus gegenüber vorbeigekommen ist – nicht das erste Mal. Auch er entscheidet sich für den Schweizer Wurstsalat. Die Dreieinigkeit des Dorfs scheint wahrlich wieder hergestellt.

Harald Hettich

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