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Hausham: Ideen zur Neugestaltung des Bahnhofsplatzes vorgestellt

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Bahnhofsplatz Hausham
Der Haushamer Bahnhofsvorplatz soll sich vom derzeit eher hässlichen Entlein zur attraktiven Ortsmitte mit hoher Aufenthaltsqualität und Veranstaltungsfläche mausern. © Hacker

Hausham – Die Neugestaltung des Haushamer Bahnhofsvorplatzes beschäftigte jüngst den Gemeinderat.

Der Haushamer Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, für den Umbau des Bahnhofsvorplatzes lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Uneins ist sich das Gremium aber noch über die Notwendigkeit und Ausgestaltung eines Brunnens.

Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes ist, dass dafür entsprechende Gelder aus dem Topf der bayerischen Städtebauförderung fließen.

Zwei Varianten hatte Planer Markus Türk vom Landschaftsarchitektenbüro NRT dem Gremium vorgestellt. Bei beiden waren die bisherigen Anmerkungen und Ausführungen des Gemeinderats berücksichtigt. Die günstigere, rund 690.000 Euro teure Version mit Betonpflasterflächen und Sitzblöcken und Treppen aus dem gleichen Material fand allerdings wenig Zustimmung.

Breiten Konsens gab es für die optisch und qualitativ deutlich erlesenere Ausführung. Hier soll unter anderem die untere Platzfläche mit einem hochwertigen Granitbelag gefertigt werden. Als Kosten für das Gesamtpaket nannte Türk etwa 755.000 Euro.

Bei der Gestaltung der möglichen Brunnen und Wasserspiele gingen die Meinungen aber deutlich auseinander. Vorstellbar wäre laut Türk vieles. Beispielsweise ein Brunnen mit Stelen und Fontäne, mit oder ohne Enten-Skulpturen oder ein wie auch immer ausgeführter Trinkbrunnen.

Entsprechend differenzieren dafür die Kosten. In Zahlen drückte sich das in der Kalkulation vom günstigsten Trinkbrunnen für 22.000 Euro bis zum Schmuckbrunnen für 75.000 Euro aus.

Die Entscheidung hierüber wurde schließlich vertagt und dem Gremium von Bürgermeister Jens Zangenfeind die Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben, sich darüber noch Gedanken zu machen. Ohnehin hängt das ganze Projekt noch von der Höhe der staatlichen Förderung ab. Möglich wären laut Verwaltung bis zu 60 Prozent. Erst wenn eine entsprechende Summe zugesagt ist, soll endgültig über Materialwahl und die Brunnenfrage entschieden werden.

Damit aber keine Zeit verloren geht, beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung einstimmig, die Planung für die Umgestaltung mit der teureren Variante fortzuführen. Würden alle Hürden zeitnah genommen, könnte nach Schätzung Türks der Bahnhofsvorplatz bereits in rund einem Jahr in neuer Pracht erstrahlen. hac

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