FAIRbraucher-Wochen im Edeka Miesbach
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Für fairen Konsum warben in Miesbach (v.l.) Traudl Richter und Georg Gulder (Edeka), Vize-Landrat Jens Zangenfeind, Adriane Schua (Vorsitzende Solidargemeinschaft Oberland) und Bürgermeister Gerhard Braunmiller sowie Martina Kirmayr und Kathleen Ellmeier von der Solidargemeinschaft.

Regional fürs Klima

Aktionswochen im Landkreis Miesbach für bewussten Konsum

  • VonFridolin Thanner
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Miesbach – Im September und Oktober 2021 wird die Solidargemeinschaft Oberland bei den „FAIRbraucher“-Wochen regionale Produkte präsentieren. Auch im Edeka Miesbach.

„Kleine Schritte können beim Klimaschutz Großes bewirken“, macht die Solidargemeinschaft Oberland klar. Und zeigt auch gleich, wie das funktionieren kann. Mit den „FAIRbraucher“-Aktionswochen klärt die Initiative im Herbst zum Thema bewusster Konsum auf. „Aus der Region, für die Region und die ganze Welt“ lautet das Motto.

Ziel der Solidargemeinschaft Oberland ist seit jeher der Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region. Durch den Kauf von regionalen und saisonalen Lebensmitteln wird genau das erreicht. Kurze Transportwege schützen die Umwelt in der Region. Und sie tragen so auch zum weltweiten Klimaschutz bei.

Verschiedene Aktionen im Herbst

Seit vielen Jahren setzen sich die ehrenamtlichen Mitglieder dafür ein, zu sensibilisieren, und regen dazu an, „FAIRbraucher“ zu werden. Im September und Oktober finden nun verschiedene Aktionen statt. Bei einem Treffen im Edeka in Miesbach stellte Adriane Schua, Vorsitzende der Solidargemeinschaft Oberland, die Kampagne vor. Mit dabei waren Vize-Landrat Jens Zangenfeind und Bürgermeister Gerhard Braunmiller. Sie zeigten sich angetan von der Kampagne und sicherten ihre Unterstützung zu, das Thema bekannt zu machen.

„Das Thema Klimaschutz ist gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse sehr wichtig. Oft fragt sich der Einzelne, was er bewegen kann. Dort muss man ansetzen, denn dieser kleine Beitrag ist ganz wichtig. Die Kampagne zeigt auf, dass es wichtig ist, die regionalen Erzeuger zu unterstützen“, sagte Zangenfeind.

Woher Lebensmittel stammen

Braunmiller ergänzte: „Das Motto ,Weltweiter Klimaschutz beginnt in der Region‘ gefällt mir sehr gut, weil es sehr treffend ist. Ich achte auch selber beim Einkauf immer darauf, woher die Lebensmittel stammen. Das Vereinsziel der gemeinnützigen Solidargemeinschaft – Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen – sagt eigentlich alles aus, besser geht es gar nicht mehr.“

Unter www.unserland.info und auf den Social-Media-Kanälen des Netzwerks sind Tipps und Anregungen zum Thema zu finden, ebenso ein Gewinnspiel. Als gutes Beispiel nennt die Solidargemeinschaft unter anderem ihre „Unser Land Bio Milch“, die aus dem Wassereinzugsgebiet Thalham stammt: „Dort schützen die Miesbacher-Land-Milchbauern durch schonende und nachhaltige Bewirtschaftung die Qualität des Trinkwassers. Somit trägt jeder, der die Milch kauft, auch zum Trinkwasserschutz bei.“

Wertvoller Beitrag zum Klimaschutz

Adriane Schua nennt die aktuelle Kampagne eine tolle Möglichkeit, mit den Menschen in der Region trotz Corona über das wichtige Thema Klimaschutz zu kommunizieren. Jeder Verbraucher kann stolz darauf sein, als „FAIRbraucher“‘ ausgezeichnet zu werden. „Wir haben es in der Hand“, sagt sie. „Oder besser: Im Einkaufskorb.“

Denn mit den richtigen Lebensmitteln darin leiste jeder einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und gegen den Klimawandel. Als Auszeichnung für faire Verbraucher verteilte die Solidargemeinschaft Stoffbeutel aus recycelten Altstoffen. Sie wurden in der Therapiewerkstatt des Betreuungszentrums St. Wolfgang gefertigt. ft

Quelle: DasGelbeBlatt

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