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Heißenbrücke und Bauhof Themen im Gemeinderat Fischbachau

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Von: Martina Fischer

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Bauhof in Fischbachau
Auf dem Fischbachauer Bauhof soll eine Photovoltaikanlage installiert werden. © Fischer

Fischbachau – Im Gemeinderat Fischbachau wurden Aufträge vergeben für den Neubau der Heißenbrücke und eine Photovoltaikanlage für den Bauhof.

Um zwei Auftragsvergaben ging es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in Fischbachau: den Neubau der Heißenbrücke und die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem gemeindlichen Bauhof. Beide wurden einstimmig verabschiedet.

„Wir brauchen die Brücke“, konstatierte Geschäftsleiter Johann Neundlinger. Deren Neubau wurde bereits vor über einem Jahr besiegelt. Die Kostenschätzung eines beauftragten Ingenieurbüros lag bei 223.000 Euro. Im Rahmen der ersten Ausschreibung bot nur eines von zehn angefragten Unternehmen. Dessen Preis für den Bau: rund 443.000 Euro.

Eine zweite Ausschreibung folgte im September. Es gab nur von zwei Firmen Gebote. Eines erfüllte die gesetzlichen Vorgaben nicht. „Die Statik hat auch nicht gepasst“, erklärte Neundlinger. Beim zweiten Angebot wurde den Anforderungen genügt. Es beläuft sich auf 366.520 Euro pauschal. Das Gremium entschied sich für die Offerte. Über einen Fertigstellungstermin müsse mit der Firma geredet werden, erklärte der Geschäftsleiter.

Installation einer Photovoltaikanlage

Eine weitere Investition stand ebenso im Raum. Mit der Installation einer Photovoltaikanlage soll der neu errichtete gemeindliche Bauhof einen zusätzlichen Nutzen bekommen. Drei Angebote wurden eingeholt. Das wirtschaftlichste beläuft sich auf knapp 50.000 Euro. Im Haushaltsplan sind für dieses Jahr 40.000 Euro eingestellt. Die Preise hätten nicht weit auseinander gelegen, sagte Neundlinger. Bei ausschließlicher Eigennutzung sei mit einer Amortisierung in etwa acht Jahren zu rechnen, bei zusätzlicher Einspeisung in zehn Jahren.

Ob man den gewonnenen Strom auch für die Pumpe der Kläranlage neben dem Bauhof nutzen könne, wollte Josef Obermaier (CSU) wissen. Das könne geprüft werden, meinte der Geschäftsleiter. Als gutes Zeichen, wenn es die Gemeinde macht, empfand Bernhard Padeller (FaB) die Investition in regenerative Energie. Zudem wären diese Anlagen ja länger als acht Jahre funktionsfähig. Auch Neundlinger plädierte für die Zustimmung: „Wir sollten es jetzt machen. Strom ist teuer und dann sind wir autark.“ Die Fischbachauer Gemeinderäte sprachen sich einstimmig für die Photovoltaikanlage auf dem Bauhof aus. maf

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