Robert Krause
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Robert Krause lebt in Miesbach. Dort liest der Drehbuchautor im Waitzinger Keller aus seinem Roman.

„Gretchen 89ff“ am Samstag

Saisonstart mit Abstand im Waitzinger Keller in Miesbach

  • VonFridolin Thanner
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Miesbach – Eine neue Saison startet im Waitzinger Keller in Miesbach. Unter anderem ist „Gretchen 89ff“ zu sehen und Drehbuchautor Robert Krause zu hören.

Kulturfreunde dürfen sich freuen: Am Samstag, 25. September, beginnt im Waitzinger Keller in Miesbach die neue Spielzeit. Von Theater bis Kabarett beinhaltet das Programm eine bunte Mischung. Die Verantwortlichen setzen dabei auf Sicherheit hinsichtlich eines Corona-Infektionsrisikos einerseits und eines angenehmen Aufenthalts andererseits.

Wie Isabella Krobisch, Leiterin des Waitzinger Kellers und Kulturamts, erklärt, sieht die aktuelle Rechtslage ein Wahlrecht für Veranstalter vor: Vollauslastung mit Maskenpflicht auch am Platz oder Mindestabstand zwischen den Sitzen und damit weniger Besucher. Dafür dürfen diese ihre Masken am Platz abnehmen. Das Waitzinger-Keller-Team habe sich laut Krobisch entschlossen, die ersten Veranstaltungen mit größtmöglichen Annehmlichkeiten für die Besucher anzubieten. Es bleibe also vorerst bei lockerer Bestuhlung, sodass am Platz auf das Tragen von Masken verzichtet werden kann, macht Krobisch deutlich.

  • So bleibt es dann auch bei der reduzierten Platzzahl am Samstag, 25. September, wenn um 20 Uhr die von Steffi Baier inszenierte Komödie „Gretchen 89ff“ die Saison eröffnet. Das Stück gewährt einen amüsanten und vielschichtigen Einblick hinter die Kulissen des Theatermachens. Die Schauspieler Leonie Fuchs und Stephan Leitmeier schlüpfen dabei in viele Rollen vom „Schmerzensmann“ über „Das Tourneepferd“ bis zum „Requisiteur“.
  • Am Mittwoch, 29. September, liest ab 20 Uhr Regisseur und Drehbuchautor Robert Krause aus seinem Roman „3½ Stunden“, der angelehnt an den TV-Film packend deutsch-deutsche Zeitgeschichte erzählt. Diese handelt von Reisenden des Interzonenzugs D-151. Dieser verlässt am 13. August 1961 pünktlich die bayerische Hauptstadt in Richtung Ostberlin. Die meisten Passagiere sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat, die DDR. Plötzlich macht im Zug das Gerücht die Runde, dass die Grenze dicht gemacht wird – für immer. Alle Reisenden haben dreieinhalb Stunden Zeit, Halt für Halt, die Entscheidung des Lebens zu treffen: Fahre ich zurück oder steige ich vor der Grenze aus und beginne neu?
  • Am 30. September und 1. Oktober, jeweils um 20 Uhr, wird im Waitzinger Keller mit den „Love Letters“ nochmals eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in Brief- und Dialogform von Theresia Benda-Pelzer und Michael Pelzer dargeboten.
  • Im Oktober stehen dann große Formate mit Vollbestuhlung im Saal auf dem Programm. Dabei müssen auch am Platz Masken getragen werden.
  • Nach der Ausbildungsmesse „Stuzubi“, die am 9. Oktober, von 10 bis 15 Uhr, auf allen Ebenen des Waitzinger Kellers stattfindet, präsentiert am 15. Oktober Bruno Jonas „Meine Rede“. Der Kabarettabend musste schon mehrmals verschoben werden.
  • Das von Vinzenz Semmler organisierte Kellerkulturfestival mit mehreren Bands und Solisten schließt sich am 16. Oktober, ab 18 Uhr, an.
  • Claus-Peter Reisch hält am 19. Oktober, um 19.30 Uhr, seinen Vortrag „Flüchtlingsrettung im Mittelmeer“.
  • Am 20. Oktober gibt Claudia Koreck ihr lange erwartetes Duo-Konzert.
  • Die Wellküren spielen ihr Programm „Des werd scho wieder“ am 24. Oktober, um 18 Uhr.

Bei den Veranstaltungen gilt 3G. Weitere Infos und das Programm sind unter www.waitzinger-keller.de zu finden. ft

Quelle: DasGelbeBlatt

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