1. Startseite
  2. Lokales
  3. Miesbach
  4. DasGelbeBlatt

Caritas-Kinderdorf Irschenberg befragt Bewohner, wo der Schuh drückt

Erstellt:

Von: Sandra Hefft

Kommentare

Online-Befragung im Caritas-Kinderdorf Irschenberg
Ab der dritten Klasse durften die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfs an der Online-Befragung teilnehmen. © GB

Irschenberg – Zu zahlreichen Themen wurden die Bewohner des Caritas-Kinderdorf Irschenberg vor Kurzem befragt, um herauszufinden, wie wohl sie sich fühlen.

Am 20. November war Internationaler Tag der Kinderrechte, auch Weltkindertag genannt. An diesem wird der Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention begangen, die 1989 verabschiedet wurde. Passend dazu hat das Caritas-Kinderdorf in Irschenberg die dort lebenden Kinder und Jugendlichen erstmals dazu eingeladen, bei einer Befragung zu bewerten, wie sie sich in den Einrichtungen fühlen.

Um genau zu erfragen, wie es den Mädchen und Buben in Irschenberg und ihren Kinderdorffamilien oder Wohngruppen geht, initiierten die Verantwortlichen eine anonyme Online-Befragung. Dabei wurde ebenso das Kinder- und Jugendparlament des Kinderdorfs mit einbezogen. Auch die Themen Schule, Freundschaft und Kontakt zu Angehörigen wurden abgefragt. Teilnehmen konnten alle Kinder ab der dritten Klasse.

Falls Bedarf bestand, erklärten die Psychologen Alina Brummer und Alexander Horzella den Kindern die Fragen und halfen beim Bedienen des Computers. „Die Beteiligung lag bei fast 100 Prozent“, schreibt das Kinderdorf. Die Ergebnisse der Befragung werden voraussichtlich Ende November in einer Kindervollversammlung vorgestellt. Danach soll gemeinsam debattiert werden, wie es gelingt, das Zusammenleben im Kinderdorf noch besser zu machen und förderlichere Lebensbedingungen für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen.

„Uns ist es sehr wichtig, wie es den Mädchen und Jungen bei uns geht. Wir möchten, dass sie sich hier wohl und sicher fühlen und sich gut entwickeln können“, sagt Alina Brummer. „Dafür möchten wir ein noch besseres Gefühl bekommen und wissen, ob und wo der Schuh drückt. Nur so können wir optimale Rahmenbedingungen schaffen.“ she

Auch interessant

Kommentare