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Schwerer Lkw-Unfall auf A8 zwischen Bad Aibling und Rosenheim

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Polizei sichert Unfallstelle
Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. © Stefan Puchner/dpa (Symbolbild)

Landkreis – Auf der A8 zwischen Bad Aibling und Rosenheim ist es am Mittwoch zu einem schweren Unfall gekommen. Die Autobahn musste gesperrt werden.

Update, 18.45 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Mittwoch (24. November), um 8.15 Uhr, ereignete sich auf der A8 auf Höhe Wasserwiesen-Pang ein Auffahrunfall zwischen einem Sattelzug und einem Tanklastzug. Der 32-jährige Fahrer des Tanklastzuges wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Der 48-jährige Lenker des stehenden Sattelzuges kam mit leichten Verletzungen davon. Feuerwehr. Hilfs- und Rettungsdienste sind mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Euro.

Am Mittwochmorgen, um 5 Uhr, begann die Dosierungsmaßnahme am Grenzübergang A93 Kufstein-Kiefersfelden. Bis gegen 8 Uhr hatte sich der Rückstau auf über 25 Kilometer ausgedehnt und die A8 erreicht. Um 8.15 Uhr fuhr der Tanklastzug auf das Stauende auf.

Der 32-Jährige wollte dem stehenden Fahrzeug noch ausweichen. Durch das Ausweichmanöver prallte der Tankauflieger gegen den Sattelauflieger des stehen Zuges, stellte sich quer und kippte um. Dabei wurde die Hülle aufgerissen und es liefen zirka 5.000 Liter Benzin aus.

In der Folge musste die A8 für beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Um die ohnehin schon überlasteten Umleitungsstrecken nicht noch mehr zu belasten, wurde die Einreise des Schwerverkehrs aus Tirol am Grenzübergang Kiefersfelden unterstützt von der Bundespolizei und abgestimmt mit der Verkehrsabteilung Innsbruck temporär unterbunden.

Die Unfallstelle musste wegen Brand- und Explosionsgefahr großräumig gesperrt werden. Am Nachmittag trafen Bergungsfahrzeuge und ein Ersatzfahrzeug des Spediteurs mit Pumpeinrichtung ein. Aktuell (18.30 Uhr) ist der havarierte Tankauflieger auf die Räder gestellt und die restliche Ladung wird in den neuen Tank umgefüllt. „Auch dieser Vorgang ist mit äußerster Vorsicht durchzuführen, weshalb die A8 weiter für beide Fahrtrichtungen gesperrt bleibt“, teilt die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit.

Die endgültige Bergung werde sich nach Auskunft der Spezialisten von Feuerwehr und Bergungsdienst bis in die Nachtstunden hinziehen. Es sei beabsichtigt, die Fahrtrichtung München sobald als möglich freizugeben. Die Freigabe der Fahrtrichtung Salzburg werde erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.

Um die Unfallursache zu klären, ordnete die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten an, das aktuell von einem Sachverständigen vor Ort erstellt wird. Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Rosenheim, Hilfs- und Rettungsdienste, die Autobahnmeisterei Rosenheim, Bergungsdienste, Wasserwirtschaftsamt und Polizei waren beziehungsweise sind mit mehr als 200 Kräften im Einsatz.

Erstmeldung:

Am Mittwoch (24. November), kurz nach 8 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Bad Aibling und Rosenheim-West in Fahrtrichtung Süden ein schwerer Unfall, bei dem mindestens zwei Lkw beteiligt sind. „Die Autobahn ist in dieser Fahrtrichtung derzeit aufgrund der laufenden Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt“, erklärt Sprecher Alexander Huber vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd. „Eine Umleitung wird eingerichtet.“ Es befinden sich bereits eine Vielzahl von Einsatz- und Rettungskräften an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim hat die ersten Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. ksl

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