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Unfälle in Irschenberg und Warngau: Kind (5) stirbt an schweren Verletzungen

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Polizei
Mehrere Unfälle mit verletzten Kindern hat es im Landkreis Miesbach gegeben. © Guido Kirchner/dpa (Symbolbild)

Landkreis – Zwei Unfälle mit verletzten Kindern haben die Polizei Miesbach und Holzkirchen beschäftigt. Eine Fünfjährige wurde tödlich verletzt.

Update, 13 Uhr: Nachtrag der Polizei

Wie die Polizeiinspektion Miesbach mitteilt, ist das Mädchen zwischenzeitlich an seinen schweren Verletzungen verstorben.

Vorbericht:

Am Mittwoch (26. Januar), gegen 9 Uhr, ereignete sich in Irschenberg ein schwerer Unfall. „Eine 32-jährige Irschenbergerin befuhr mit ihrem VW Beetle die Anzinger Straße und wollte in Richtung Kreissparkasse fahren“, berichtet die Polizeiinspektion Miesbach. „Eine ebenfalls 32-jährige Irschenbergerin befuhr mit einem VW Sharan die Anzinger Straße von der Kreissparkasse kommend und wollte dem Straßenverlauf nach links folgen.“ Dabei kollidierten beide Fahrzeuge frontal miteinander.

Bei der Beetle-Fahrerin saß ihre fünfjährige Tochter auf dem Beifahrersitz und wurde durch den Zusammenstoß schwer beziehungsweise lebensgefährlich verletzt. Das Kind musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen werden.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde von der Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben. Beide Fahrzeuge wurden dafür sichergestellt und abgeschleppt. An der Unfallstelle befand sich ein Großaufgebot von Rettungskräften und der Feuerwehr Irschenberg sowie der Polizeiinspektion Miesbach.

Unfall mit leicht verletztem Kind auf B318

Bereits am Dienstag (25. Januar) kam es kurz nach 13.30 Uhr auf der Bundesstraße B318 ebenfalls zu einem Unfall mit einem verletzten Kind, wie die Polizeiinspektion Holzkirchen mitteilt.

„Aufgrund stockenden Verkehrs musste ein 53-jähriger Autofahrer aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit seinem VW auf der B318 zwischen Lochham und Marschall verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen“, erklärt die Polizei den Unfallhergang. „Der nachfolgende Fahrer, ein 38-jähriger Münchner, übersah dies und fuhr mit seinem VW-Wohnmobil auf auf.“

Bei der Kollision verletzte sich das Kind des Münchners leicht. Der Vater selbst blieb unverletzt, wurde aber mit dem Kind zusammen vom Rettungsdienst ins nächste Krankenhaus gebracht. Der 53-Jährige aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. ksl

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