Ausbildung zum Friseur
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Friseurauszubildende für das BSZ Miesbach werden aktuell gesucht.

Stellen frei

Start der Ausbildung: BSZ Miesbach wirbt um Friseurazubis

Miesbach – Zahlreiche unbesetzte Ausbildungsplätze gibt es aktuell im Friseurhandwerk. Das BSZ Miesbach ergreift nun die Initiative.

Friseure haben nach dem Corona-Lockdown bereits eine ganze Weile wieder geöffnet. Viele Kunden haben erkannt, dass der Berufszweig aus dem Alltag nicht wegzudenken ist, teilt das BSZ Miesbach mit. „Dass er für das Wohlbefinden des Menschen wichtig ist, wurde eindeutig durch die immer lauter werdenden Rufe nach dem Friseur und den erschreckenden Bildern der Selbstversuche im Internet gezeigt“, heißt es in einer Mitteilung.

Man könne vielleicht eine Weile darauf verzichten, aber ohne Friseur werde der Anblick auf den Straßen der Welt einem Styling-Armageddon gleichkommen. Oder: „Ohne Friseur wird’s schwör ;-)“. Trotzdem scheine der Beruf einen nicht allzu guten Ruf zu haben.

„Die Auszubildenden werden immer weniger, obwohl zahlreiche unbesetzte Ausbildungsplätze vorhanden sind“, erklärt das BSZ Miesbach. „Leider wird die Tätigkeit des Friseurs allzu oft einzig an den Vergütungen gemessen.“

Doch der ausgebildete Vollhandwerker „Friseur“ könne weit mehr als nur Haareschneiden. Auch dem weiteren beruflichen Werdegang seien kaum Grenzen gesetzt – von der Kosmetik bis zum Maskenbildner oder Lehrkraft an der Berufsschule sei der Friseurberuf die beste Basis für eine Vielzahl kreativer Schaffensbereiche.

Deswegen ergreift das BSZ Miesbach nun auch die Initiative. „Momentan haben wir wenige Auszubildende für das nächste Schuljahr in diesem Beruf und wir möchten Abschlussschüler motivieren, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen“, sagt Christine Nieves. „Wir haben unseren Schülern einige Fragen zu ihrem Ausbildungsberuf gestellt.“

Zum Beispiel: Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? „Mir macht es Spaß, kreativ zu sein. Das Wichtigste für mich ist, die Menschen glücklich zu machen. Außerdem bin ich schon immer gerne mit Menschen in Kontakt. Mode, Trends und Styles haben mich bereits in der Schule interessiert. Da habe ich meine Freunde schon immer für den Partyabend gestylt. Mit den Händen etwas gestalten, macht mir Spaß“, lautete eine Antwort.

Doch: Was ist das Beste am Friseurberuf? „Das Besondere sind die vielfältigen Herausforderungen, etwas Neues und Kreatives zu erschaffen und Menschen glücklich zu machen. Dadurch ist es immer abwechslungsreich und jeder Tag ein bisschen anders. Ich kann mit meinen Kunden selbstständig arbeiten, meine Ideen und Vorstellungen einbringen und gemeinsame Farb- und Styling-Variationen verwirklichen. Besonders schön ist, wenn meine Kunden zufrieden sind, sich wohl fühlen und natürlich wieder zu mir kommen. Als Friseur sind wir immer gut gelaunt, denn Freundlichkeit gegenüber dem Kunden ist sehr wichtig – da kann man keine schlechte Laune haben. Wir sitzen am Puls der Zeit und entwickeln uns immer weiter. Dafür gibt es verschiedenste Seminare und Trendshows. Es ist eine besondere Atmosphäre, wenn viele Friseure mit Leidenschaft, an einem Ort sind: cool, freundlich, offen und mit viel Spaß. Die Flexibilität, überall und jederzeit zu arbeiten, egal, auf welchem Fleck der Erde lässt einem alle Türen offenstehen“, erklärt ein Schüler.

Aber: Wie stellt ihr euch eure berufliche Zukunft vor? „Nach der Ausbildung möchte ich gleich meinen Meister machen und mich dann im Bereich Kosmetik, Wellness und Friseur selbständig machen“, lautet eine der Antworten. „Ich werde nach der Ausbildung voraussichtlich die BOS besuchen, um mit dem erworbenen Fachabitur dann Kosmetologie zu studieren, zur Weiterentwicklung von Kosmetik- und Friseurprodukten“, ist eine weitere und eine dritte: „Ich habe vor, ein Jahr ins Ausland zu gehen und weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln.“ ksl

Quelle: DasGelbeBlatt

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