Paul Heyse (1830–1914) mit Familie
+
Das Bild aus dem Miesbacher Stadtarchiv zeigt Schriftsteller, Dramatiker, Übersetzer und Nobelpreisträger Paul Heyse (1830–1914) mit Familie, die 1868 als Sommergäste vor Ort weilten.

Geschichte erleben

Tag des offenen Denkmals: Tour zu historischen Häusern in der Region

Miesbach/Landkreis – Am Sonntag, 12. September, ist Tag des offenen Denkmals. Überall in der Region gibt es Aktion – so auch in Miesbach.

Seit 1993 findet unter Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz immer am zweiten Sonntag im September der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Nachdem die Stadt Miesbach sich 2019 mit einer Besichtigungstour durch die Portiunkulakirche beteiligt hat und 2020 aufgrund der Corona-Maßnahmen die Besichtigung des Rathauses nur digital stattfinden konnte, wird es heuer wieder eine Tour geben – allerdings ohne Termin und Führung.

Stattdessen sollen Interessierte am Sonntag, 12. September, auf eigene Faust die denkmalgeschützten Häuser der Stadt erkunden und sich über die Schilder, welche an jedem dieser Häuser angebracht sind, über den geschichtlichen Hintergrund informieren können.

Dabei gibt es viel Wissenswertes zu erfahren, teilt Marisa Blank vom Bereich Kulturamt und Tourismusförderung bei der Stadt Miesbach mit. Welche Häuser beispielsweise vom großen Stadtbrand im Jahr 1783 verschont geblieben sind, was die Spitzweg-Apotheke mit dem Skiclub Miesbach zu tun hat und in welchen dieser Häuser hoch angesehene Personen wie der Literaturnobelpreisträger Paul Heyse oder sogar König Maximilian von Bayern, Max II., einst verweilten.

Im Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es ebenfalls Angebote, unter anderem eine Denkmalführung im Dorf Thanning, eine Bergwanderung zu historischen Grenzsteinen von 1584/1651 und eine Führung durch die Geschichte des Baudenkmals Schustermann, eingebettet in die 900-jährige Historie des Klosters Beuerberg und die aktuelle Sanierung des Holzblockbaus.

Im Nachbarlandkreis Rosenheim können zum Beispiel die Karolinenkirche in Großkarolinenfeld und die Kapelle Unsere Liebe Frau in Rohrdorf besucht werden. Weitere Informationen und das Programm zum Herunterladen gibt es online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. ksl

Quelle: DasGelbeBlatt

Auch interessant

Kommentare