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Straßenmeisterei im Landkreis Miesbach vorbereitet auf Eis und Schnee

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Schneepflug
Die Straßenmeisterei im Landkreis Miesbach ist bereit für den Winter. © Staatliches Bauamt Rosenheim

Landkreis – Die Straßenmeisterei im Landkreis Miesbach steht mit 54 Räum- und Streufahrzeugen bereit. Bereits jetzt – ohne Schnee – gibt es Winterdienst.

In den Bergen hat es bereits geschneit und auch im Flachland wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern. Die vier Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamts Rosenheim in Ebersberg, Rosenheim, Ampfing und Hausham sind bereits im Einsatz gegen eisglatte Fahrbahnen und Schnee. Der Winter kann also kommen.

„Wir sind für den Winterdienst auf allen Staats- und Bundesstraßen sowie zum Teil auch auf den Kreisstraßen in den Landkreisen Ebersberg, Rosenheim, Mühldorf und Miesbach zuständig“, erklärt Axel Reinicke, verantwortlich für den Straßenbetriebsdienst beim Staatlichen Bauamt Rosenheim. Dank moderner Technik und umfassender Kenntnisse über Wetter, Wirkungsweise von Taustoffen sowie Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge können die rund 100 Mitarbeiter frühzeitig reagieren, damit das Straßennetz sicher und leistungsfähig bleibt.

54 Räum- und Streufahrzeuge bereit

Der Einsatz beginnt bereits in der Nacht. „Im Schichtdienst beobachten wir die Straßenzustands- und Wetterprognosen, um herauszufinden, wo es glatt werden könnte“, erklärt Axel Reinicke. „Den Einsatzleitern steht dabei ein dichtes Netz an Straßenwetterstationen und Glättemeldeanlagen zur Verfügung, die Informationen über Fahrbahntemperatur und Luftfeuchtigkeit liefern.“ Noch vorm Berufsverkehr, gegen 4 Uhr, führen die Mitarbeiter erste Streuungen durch. Damit soll verhindert werden, dass Straßenglätte überhaupt erst entsteht. Anstelle von Feuchtsalz werde eine Salz-Wasser-Lösung verwendet, die sogenannte Sole.

Fängt es dann tatsächlich an zu schneien, stehen 54 Räum- und Streufahrzeuge parat. Nun müssen die Mitarbeiter rasch handeln, wenn die überdurchschnittlich belasteten Bundes- und Staatsstraßen befahrbar bleiben sollen. Etwa zwei bis drei Stunden dauere es, bis ein Winterdienstfahrzeug seine zugeteilte Route einmal gefahren ist – inklusive Salznachladen und Tanken.

Rund um die Uhr im Einsatz

Rund um die Uhr ist der Winterdienst im Einsatz. Streugut ist in ausreichender Menge vorhanden. „Selbst im Fall eines lang anhaltenden Winters reichen die Vorräte in den Streuhallen“, sagt Axel Reinicke. „Sollte es doch mal knapp werden, können die Straßenmeistereien auf eine der regionalen Zentralhallen zugreifen. Dort ist eine Nachlieferung stets sichergestellt.“

Doch auch auf die Autofahrer kommt es im Winter an. „Wenn es draußen kalt ist, ist auf den Straßen Vorsicht geboten“, appelliert Stefan Leitner, Bereichsleiter für Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim. „Deshalb: Fahren Sie umsichtig, nehmen Sie Rücksicht auf die langsam fahrenden Winterdienstfahrzeuge und halten Sie Abstand, damit Räumfahrzeuge wenn nötig rangieren können.“ ksl

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