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Per Unterschrift zu mehr Bandbreite: Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz und Telekom-Regiomanager Norbert Kreier (vorne r.) unterzeichnen im Beisein von (hinten v.l.) Rathaus-Mitarbeiter Karl Schindler, Michael Müller (Ingenieurbüro Corwese) und Frank Dentgen (Telekom) den Vertrag zum Breitbandausbau in der Kreisstadt.

Telekom verlegt Glasfaser

Endlich: Gewerbegebiet Nord bekommt schnelles Internet

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Miesbach - Lange mussten die Unternehmen im Miesbacher Gewerbegebiet Nord auf schnelles Internet warten. Jetzt geht es endlich vorwärts: Die Stadt hat den Ausbauvertrag mit der Telekom unterzeichnet.

Ohne schnelles Internet steht ein Unternehmen heute schnell im Abseits. Auch im Miesbacher Gerwerbegebiet Nord warten die Firmen sehnsüchtig auf mehr Bandbreite. Nun zeichnet sich das Stauende auf der Datenautobahn ab. Bürgermeisterin Ingrid Pongratz und Norbert Kreier, Regiomanager bei der Telekom, haben den Vertrag zum Breitbandausbau unterzeichnet. Los geht’s im Frühjahr 2017. „So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in absehbarer Zeit den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen“, sagt Pongratz erfreut. „Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor.“

Das Gewerbegebiet Nord genießt laut Rathausmitarbeiter Karl Schindler oberste Priorität. In diesem Bereich werde die Telekom gemäß des FTTH-Verfahrens Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegen. Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde sind hier laut dem Unternehmen künftig möglich.

Weitere Erschließungsgebiete in der Kreisstadt bekommen immerhin Glasfaser bis an die Bordsteinkante geliefert. Über die bestehenden Kupferleitungen fließen die Bits und Bytes dann mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde auf die Endgeräte. Bis auf wenige Gehöfte – etwa an der Parsberger Höhe oder am Stadlberg – sei Miesbach dadurch mit Breitband versorgt, sagt Schindler.

„Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein“, ergänzt Frank Dentgen, Projektbeauftragter der Technik Niederlassung Süd. Sobald alle Kabel verlegt und die Multifunktionsgehäuse aufgestellt seien, erfolge der Anschluss ans Netz. Bis die Kunden die neuen Anschlüsse buchen können, werden aber noch einmal zwölf Monate vergehen.

Um auch die letzten weißen Flecken von der Breitbandkarte zu tilgen, werde die Stadt nach erfolgtem Ausbau die Übertragungsgeschwindigkeit nochmals messen und über eine weitere Überplanung entscheiden, erklärt Schindler. Es sei aber möglich, dass auch zwei Kilometer entfernte Bereiche noch vom Ausbau profitieren. „Das strahlt meistens noch ein bisschen raus.“

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