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Schäden an der Rutsche im Fischbachauer Warmbad werden noch beseitigt, dann kann die Badesaison starten. Die Wärmehalle bleibt erst einmal, wie sie ist.

Badesaison startet bald

Reparaturen im Freibad Fischbachau zum Wohle des Allerwertesten

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Die Rutsche im Freibad Fischbachau und das Becken im Wörnsmühler Bad werden repariert. Dann kann der Badespaß wieder losgehen - vorausgesetzt das Wetter passt. Große Sanierungen sind  heuer noch nicht geplant. 

Fischbachau/Wörnsmühl – Auch wenn der Blick aus dem Fenster etwas anderes sagt: Die Badesaison steht bevor. In gut drei Wochen, genauer am 20. Mai, öffnen voraussichtlich die Freibäder Fischbachau und Wörnsmühl ihre Pforten. Kleine Arbeiten sollen bis dahin beendet sein, die wirklich großen Neuerungen gibt’s erst nächsten Sommer.

Damit man sich nicht „einen Striemen am Allerwertesten“ holt, wie es Fischbach-aus Bürgermeister Josef Lechner (CSU) im Gemeinderat bezeichnete, wird die Rutsche im Warmbad derzeit saniert. Für gut 7000 Euro werden die einzelnen Elemente neu verfugt und Oberflächenschäden behoben. Außerdem soll der Holzzaun an der Südseite des Freibads entfernt und durch einen aus Metall ersetzt werden. Mit dem rund 14 000 Euro teuren Vorhaben konnte sich Alois Gasteiger (FaB) so gar nicht anfreunden. „Da fühlst du dich ja wie im Gefängnis.“ Schließlich wird der Zaun mit 1,40 Meter Höhe und 175 Metern Länge nicht gerade unsichtbar sein. Lechner teilte die Bedenken nicht. Zwar sei ein Holzzaun freilich schöner, sagt er auf Nachfrage. „Zum einen war der aber kaputt.“ Zum anderen kein allzu großes Hindernis für nächtliche Besucher – ganz gleich ob Mensch oder Tier. An der anderen Seite des Bades gibt es einen solchen Drahtzaun bereits. Lechner weiß, dass das natürlich auch nicht alle abhält, die über den Zaun klettern wollen.

Alles andere – sprich Preise, Personal und Öffnungszeiten – bleibt im Fischbachauer Bad beim Alten. Die Sanierung der Wärmehalle ist nicht so dringend, dass in dieser Saison etwas gemacht werden muss. Badereferent Thomas Kantenseder (FaB) sagt auf Nachfrage: „So lange sich am Zustand nichts ändert, wäre das verschwendetes Geld.“

Kaputt ist die Halle nicht. Das Holz sei aber durch den Einschwimmkanal und den Beckenausstieg in der Halle nicht mehr ansehnlich, sagt Kantenseder. „An der Stabilität ändert das nichts.“ Bei einer Sanierung könnte der Gastronomie-Bereich vergrößert und eine Art Podium für den Bademeister geschaffen werden. Im Herbst soll entschieden werden, wie es weitergeht.

Blutige Zehen holt sich im Wörnsmühler Bad derweil keiner mehr. Die Risse im Becken wurden vom Bauhof geflickt. Der Vorschlag von Bürgermeister Lechner hingegen, aus dem Bad ein Naturbad zu machen, war von den Stammschwimmern im vergangenen Jahr abgelehnt worden. So wird die Gäste heuer nur eine gravierende Änderung erwarten: Die Gemeinde hat einen Durchlauferhitzer angeschafft, der warmes Duschen ermöglicht.

Die große Veränderung kommt möglicherweise im Sommer 2018. Dann könnte der Eintritt kostenlos sein. Denn wenn die Gemeinde fürs Baden etwas verlangt, muss sie auch ausgebildetes Aufsichtspersonal stellen. Und weil das rar ist, könnte der Eintritt wegfallen. Wie die Zusammenarbeit mit der Familie Kafl dann geregelt wird, die den Kiosk betreibt und zwei Drittel vom Eintrittspreis erhält, werde man noch überlegen, sagt Lechner. Zunächst einmal steht der Badesaison aber nichts im Wege – außer vielleicht das Wetter.

nip

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