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Ein Großaufgebot von Rettungskräften herrschte an der Unfallstelle im Leitzachtal. 

Brief an Landrat Wolfgang Rzehak

Nach Unfall auf Leitzachtalstraße: PETA fordert Kutschenverbot

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In einer unübersichtlichen Kurve rammte ein Pkw bei Fischbachau ein Pferdegespann. Nun fordert die Tierrechtsorganisation PETA ein Verbot für Kutschen im Landkreis - zum Schutz der Pferde.

Fischbachau – Der Unfall mit einer Pferdekutsche im Leitzachtal am Montagmittag hat die Tierrechtsorganisation PETA auf den Plan gerufen. Wie PETA in einer Pressemitteilung bekannt gibt, hat sie Landrat Wolfgang Rzehak gebeten, ein Verbot von Pferdekutschen im Landkreis zu prüfen – „zum Schutz von Mensch und Tier“.

Wie berichtet, war ein Auto auf der Leitzachtalstraße auf ein Gespann aufgefahren, das auf dem Weg zum Maibaumfest in Elbach war. Die sechs Insassen wurden aus der Kutsche geschleudert, einer musste per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. „Die langsamen Pferdekutschen verursachen auf den Straßen immer wieder gefährliche Situationen“, sagt PETA-Fachreferent Peter Höffken. „Sie gehören nicht in den modernen Straßenverkehr.“ Da Pferde als Fluchttiere selbst bei geringen Störungen in Panik geraten könnten, seien die Risiken bei Kutschfahrten unkontrollierbar.

sg

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