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Der Jüngste gibt den Ton an: Sepp Schnitzenbaumer in vierfacher Ausfertigung von 93 bis zwei. 

...denn sie heißen alle Sepp, vom Uropa bis zum jüngsten Spross

Diese vier Mannsbilder lieben ihren Josefi...

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  • Josef Ametsbichler
    Josef Ametsbichler
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Josefi am 19. März war in Bayern bis 1969 ein gesetzlicher Feiertag. Diese Zeiten sind vorbei, die Seppen sterben in ganz Bayern langsam aus. In ganz Bayern? Aber nicht doch...

Eine Familie, vier Generationen, ein Vorname. Während andernorts im Freistaat die Seppen immer weniger werden, gibt‘s im Leitzachtal gleich vier von ihnen in einem Wohnzimmer. Die Familie Schnitzenbaumer aus Elbach hält die Tradition hoch. Und sie feiern ihren Josefi - wie sollte es anders sein - gemeinsam. Das hat auch einen finanziellen Hintergrund:

Denn an diesem Sonntag gibt es was umsonst für die vier Männer vom Schlicher Hof. Gemeinsam fährt das Quartett, vom Uropa mit 93 Jahren bis zum zweijährigen Nesthäkchen, gratis mit der Zahnradbahn auf den Wendelstein. Denn die Männer aus vier Generationen haben nicht nur den Familiennamen, sondern auch den Vornamen gemeinsam: Sie heißen alle Josef. Am 19. März ist ihr Namenstag.

„Bei uns heißen alle Sepp, das hat sich einfach bewährt“, sagt der zweitjüngste Schlicher-Sepp (39). Natürlich nicht nur, weil sie sich bei ihrem Bergausflug den Fahrpreis sparen. „Wir sind stolz auf unseren Namen und pflegen ihn als Tradition“, betont er. „Der 19. März ist für uns ein Feiertag, da arbeiten wir nichts.“ Da wird gefeiert. Man gönnt es ihnen. 

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch zum Josefi allen Seppen da draußen!

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