Am Wanderparkplatz Birkenstein müssen Autofahrer bereits bezahlen. Weitere Bewirtschaftungen sollen in Fischbachau folgen. (Archivbild)
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Am Wanderparkplatz Birkenstein müssen Autofahrer bereits bezahlen. Weitere Bewirtschaftungen sollen in Fischbachau folgen. (Archivbild)

Fischbachau treibt Bewirtschaftung voran

Einige Parkplätze sollen kostenpflichtig werden: Gemeinderat einigt sich auf Mittelweg

Schon länger diskutiert der Fischbachauer Gemeinderat über neue kostenpflichtige Parkplätze. Eine finale Einigung bahnt sich an – wahrscheinlich ein Kompromiss.

Fischbachau – In der Debatte um die Bewirtschaftung weiterer Parkplätze in Fischbachau scheint sich ein Mittelweg abzuzeichnen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurde klar, dass wohl demnächst zusätzliche Parkplätze bewirtschaftet werden, aber nicht alle, wie von der CSU ursprünglich gefordert.

Einige Parkplätze werden kostenpflichtig: Gemeinderat einigt sich auf Mittelweg

Wie berichtet, hatte Bürgermeister Johannes Lohwasser (FWG) dem Gemeinderat Anfang März die Bewirtschaftung der Parkplätze Tregler Alm und am Mühlenweg vorgeschlagen. Der Automat am Wanderparkplatz Birkenstein habe sich bewährt; es sei sinnvoll, das System auszuweiten. Die CSU-Fraktion um Michael Gartmaier wäre gerne noch einen Schritt weitergegangen und hätte in einem Schlag alle Parkplätze der Gemeinde mit Automaten ausgestattet. Eine Liste mit allen Plätzen hatte Gartmaier dafür vorgelegt.

Nun, so scheint es, wird sich der Gemeinderat auf diesen Mittelweg einigen. In der jüngsten Sitzung forderte Lohwasser die Mitglieder des Gremiums auf, anhand der von der CSU-Fraktion erarbeiteten Liste die Parkplätze der Gemeinde durchzugehen und jene zu markieren, die sie bewirtschaften wollen. Anhand der Ergebnisse solle das Gremium entscheiden, wo Automaten hinkommen. Das legt nahe, dass bald weitere Parkplätze gebührenpflichtig werden.

Fischbachauer Gemeinderat über kostenpflichtige Parkplätze: Finale Entscheidung folgt

Dass es nicht alle werden dürften, zeigte Gartmaiers folgende Aussage. Er betonte nochmals, die „gute Wertschöpfungsquelle“ Parkraumbewirtschaftung nutzen zu wollen. Er verstehe aber, dass bei einigen Plätzen „berechtigte Einwände“ gegen Parkautomaten bestehen.

Alles deutet also auf einen Mittelweg hin. Wie der aussehen kann, wird der Gemeinderat auf einer seiner nächsten Sitzungen klären. Die meisten Gemeinderäte wollten die Bewirtschaftung zuletzt eher langsam entwickeln als ruckartig voranbringen. (mas)

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