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Schließt in drei Wochen: Der Nachfolger des ehemaligen Dorfladens hatte zu wenig Kunden. Ob es einen neuen Betreiber gibt, stellt sich in der nächsten Woche heraus.

Edeka Fischbachau

Einziger Nahversorger schließt

Fischbachau - Edeka-Betreiber Kurt Friedlmeier wirft das Handtuch: Der Nahversorger im Kernort Fischbachau schließt zum 31. Januar. Einen Nachfolger im direkten Anschluss wird es nicht geben.

Das kleine Lebensmittelgeschäft im Kernort Fischbachau steht unter keinem guten Stern. Zuerst ging der Dorfladen nach gut einem Jahr pleite. Nachdem Kurt Friedlmeier den Nahversorger im Februar neu eröffnete, hat er den Mietvertrag bereits im November wieder gekündigt. Gleichzeitig ließ er im Gemeinderat verkünden, er wolle weitermachen, nur brauche es dafür neue Ideen von den Fischbachauern, um die Kundenfrequenz zu erhöhen.

Ob es an der mangelnden Kreativität in der Gemeinde lag, am Angebot, oder an der Nachfrage, das bleibt offen. Friedlmeier selbst wollte dazu keine Stellung nehmen. Jedenfalls ist es jetzt endgültig aus. Der Laden schließt in drei Wochen.

Friedlmeier leitet mehrere größere Edeka-Filialen, unter anderem den Supermarkt in Aurach. Der läuft gut - das Fischbachauer Pendant dagegen wohl weniger. Laut Bürgermeister Josef Lechner (CSU) sei der Laden „hoffnungslos defizitär“.

Der Filialleiter habe versucht die Kosten zu senken und mit der Vermieterin Simone Motzko zu verhandeln. Aber es sei zu keiner Einigung gekommen. Die Verhandlungen sind vermutlich gescheitert, sagt der Bürgermeister. Die Vermieterin hingegen will keinesfalls von „gescheiterten“ Verhandlungen sprechen. „Die Kündigung war eine betriebswirtschaftliche Entscheidung“, sagt Motzko, das versteht sie. Und: „Wir bemühen uns alle weiter um eine Lösung.“

Lechner hat in den vergangenen Tagen viel telefoniert. „Das Thema hat mich extrem beschäftigt.“ Fischbachau brauche als Kernort einen Nahversorger. Und wenn es nach dem Rathaus-Chef geht, wird die Ortschaft auch wieder einen bekommen. “

Klaus-Maria Mehr

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