Üben für den Einsatzfall ist für die Feuerwehren pandemiebedingt nicht möglich. Aber die Ehrenamtlichen haben genug Routine, um im Ernstfall – wie hier in Lenggries – auch unter Atemschutz ihre Aufgaben zu meistern.
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Die Feuerwehr war mit Atemschutzgeräten im Einsatz (Symbolfoto)

Brand einer Hackschnitzelheizung

Feuerwehreinsatz in Fischbachau

  • Bettina Stuhlweißenburg
    vonBettina Stuhlweißenburg
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Fischbachau - Der Brand einer Hackschnitzelheizung hat am Gründonnerstag die Feuerwehren Fischbachau, Elbach, Hundham und Miesbach, sowie die Rettungswache Fischbachau auf den Plan gerufen.

Am Gründonnerstagmittag ist im Fischbachauer Ortsteil Buchberg eine Hackschnitzelheizung in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte der 67-jährige Grundbesitzer die Feuerwehr, da er eine Rauchentwicklung aus seinem Hackschnitzelbunker feststellte. Der Schwelbrand, der sich noch in der Entstehungsphase befand, konnte durch die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz schnell gelöscht werden. Brandursache war ein Defekt der Förderschnecke vom Bunker in den Brennraum, wodurch die Flammen und Glut in den Hackschnitzelbunker übergreifen konnten.

Der Sachschaden fiel durch das schnelle Handeln des Eigentümers gering aus. Lediglich die im Bunker befindlichen Hackschnitzel (ca. 12 m3 Material) im Wert von ca. 300 Euro, mussten aufgrund des Brandgeschehens und der anschließenden Löscharbeiten entsorgt werden.

Weder die Anlage, noch das darüber liegende Wohnhaus nahmen Schaden.

Eingesetzt waren die Feuerwehren Fischbachau, Elbach, Hundham und Miesbach, sowie die Rettungswache Fischbachau.

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