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Unzählige Kräuter präsentierten sich auf dem Herbaria-Gelände. Die Besucher waren höchst interessiert.
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Unter dem Motto „Friara und Heid“ lockte bei der Wolfseehalle ein Bauern- und Handwerkermarkt die Gäste.
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Unter dem Motto „Tradition“ stand der gestrige Sonntag. Vor der Wolfseehalle gaben die Blaskapellen Fischbachau, Elbach und Niklasreuth nach dem Festgottesdienst ein kleines Gemeinschaftskonzert. 
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Unter dem Motto „Friara und Heid“ lockte bei der Wolfseehalle ein Bauern- und Handwerkermarkt die Gäste.
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Unter dem Motto „Friara und Heid“ lockte bei der Wolfseehalle ein Bauern- und Handwerkermarkt die Gäste.
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Eine Ausstellung zeichnete die Geschichte des Fremdenverkehrs nach.

Doppeljubiläum in Fischbachau

Märkte, Kultur, Kulinarisches: Ein Fest mit Bio-Prädikat

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Bauern- und Handwerkermarkt, chilliges Streetfood-Familien-Fest und Kulturprogramm: Am Wochenende hat den Besuchern was geblüht beim Doppeljubiläum 100 Jahre Herbaria und 200 Jahre Fremdenverkehr in Fischbachau.

Fischbachau – Die Fischbachauer und ihre Gäste hatten am Wochenende, insbesondere am Samstag, die Qual der Wahl. Einerseits lockte der Bauern- und Handwerkermarkt an der Wolfseehalle, andererseits ein chilliges Streetfood-Familien-Fest mit Bio-Prädikat und Kulturprogramm.

Glücklicherweise gab es einen Pendelbus, der die beiden Veranstaltungsbereiche anlässlich des großen Doppeljubiläums „200 Jahre Fremdenverkehr und 100 Jahre Herbaria“ an der Wolfseehalle und am Herbaria-Firmengelände verband. Dennoch kamen viele Besucher regelrecht in Zeitnot, weil jede Veranstaltung für sich so viel zu bieten hatte, dass sich die Besucher hier wie dort locker den ganzen Samstag verlustieren hätten können. 

Bürgermeister Josef Lechner, den man ebenso wie Landrat Wolfgang Rzehak am Samstag Nachmittag beim Bio-Streetfood- und Familienfest bei Herbaria treffen konnte, war begeistert: „Ein Riesenkompliment, was Herbaria und die Gemeinde hier auf die Beine gestellt haben. Das ist ehrenwert und passt zu dem Unternehmen wie auch zu Fischbachau.“

Rund um das Herbaria-Gebäude hatten sich großzügig Streetfood-Wagen und Marktstände aufgereiht, an denen es Herbaria-eigenen Kaffee und selbst gemachte Kuchen der Landfrauen, Bio-Currywürste, Wraps, Bier, Cocktails sowie viele weitere Bioprodukte zu kaufen gab. Besonders auffällig: Hier war nicht ein einziges Teil Plastikgeschirr zu finden: Alles wurde in Mehrweg-Tellern, -Tassen und -Gläsern oder recyclebaren Bambusschalen und mit Holzbesteck serviert. 

So feierte Fischbachau das Doppeljubiläum

Rund um die große Bühne, auf der Landrat Rzehak in Vertretung des Umweltministers an den Herbaria-Geschäftsführer Erwin Winkler eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am „Blühpakt Bayern“ überreichte und im Laufe des Nachmittags Tierstars aus verschiedenen Heimatfilmen, das bayerische Kabarettistenpaar Johanna Bittenbinder und Heinz Josef Braun sowie abends Musiker Stephan Zinner auftrat, waren Tische, Bierbänke und Paletten-Sofas zum Chillen und Verweilen aufgestellt. Girlanden aus bunten Herbaria-Etiketten und -Banderolen schmückten das Festivalgelände mit großem Kinderbastelzelt und einem „Mix it“-Stand, an dem sich die Besucher ihr eigenes, individuelles Gewürz für Steak, Fisch, Salat oder Süßspeisen zusammenmixen konnten. Herbaria-Mitarbeiter aus der Produktentwicklung gaben Tipps dazu und stellten unzählige Kräuter zur Verfügung. Darüber hinaus erläuterten sie auf Wunsch deren Wirkung, Geschmack und Herkunft. Auf Butterbroten oder warmen Kichererbsen konnten die begeisterten Besucher ihre Gewürzmischung gleich verkosten und verfeinern.

Informationen zu den Produkten und der Geschichte des Kräuterparadieses gab es auch bei den Führungen, zu denen sich die Besucher regelrecht drängten. Sie führte durch das Firmengebäude, in dessen Foyer nicht nur alle aktuellen Produkte, die Auszeichnungen und Urkunden für die bis dato preisgekrönten Gewürzmischungen und duftende Kräuter ausgestellt waren. Zu sehen gab’s auch historische Verpackungen, Werbeaufsteller und Infobroschüren, die so künstlerisch wie Kinderbuchillustrationen daher kamen. Um Gedränge zu vermeiden, hatte Herbaria den Werksverkauf in ein großes Zelt am Ende des Festgeländes verlegt. Dennoch wurde es hier eng, weil sich Jung und Alt, Gesundheitsbewusste und Kulinarik-Fans, Einheimische und Gäste, Trachtler und Sportler mit ihren Lieblingsgewürzen, Gewürzmischungen, Kräuter-Elixieren, Kaffeebohnen von Herbaria, Shampoos, Cremes, Moorpackungen und Hustensaft der Tochtermarken Scio und der Schwesterfirma Salus eindeckten und intensiv darüber austauschten.

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